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Bärlocher übernimmt Alfredo Polti SA

Bärlocher übernimmt Alfredo Polti SA
Giovanni Polti, Vania Polti Ambrosini und Christian Bärlocher im Steinbruch der Alfredo Polti SA im Calancatal
Lesezeit: 2 Minuten

Die Alfredo Polti SA wird per 1. Januar 2027 Teil der Bärlocher-Gruppe. Der Familienbetrieb aus dem Calancatal und das Natursteinunternehmen aus Staad verbinden eine langjährige Zusammenarbeit und eine gemeinsame Haltung gegenüber Material, Qualität und regionaler Verantwortung.

Text: pd/stz.

Was geografisch weit auseinanderliegt, wächst künftig über den Stein zusammen: Mit der Übernahme der Alfredo Polti SA durch die Bärlocher-Gruppe entsteht eine feste Verbindung zwischen Staad und dem Calancatal – zwischen zwei Standorten, zwei Familienbetrieben und zwei gewachsenen Unternehmenskulturen im Umgang mit Naturstein.

Der Entscheid wurde im gegenseitigen Vertrauen getroffen. Der Name Alfredo Polti SA bleibt bestehen, sämtliche Mitarbeiter werden weiterbeschäftigt. Giovanni Polti bleibt dem Unternehmen mit seiner Expertise erhalten, während Vania Polti Ambrosini Ende 2026 in den wohlverdienten Ruhestand tritt.

Mit dem Steinbruch im Calancatal ergänzt die Bärlocher-Gruppe ihr bestehendes Portfolio ideal und stärkt zugleich ihre Präsenz in der Südschweiz. Die operative Leitung der Alfredo Polti SA bleibt weiterhin im Calancatal verankert. Die administrativen und strategischen Prozesse werden künftig von Staad aus geführt.

Zukunft in vertrauten Händen

«Diese Übernahme geschieht nicht aus wirtschaftlichem Kalkül, sondern aus dem Willen, eine gute Geschichte weiterzuschreiben», sagt Christian Bärlocher, Geschäftsführer der Bärlocher-Gruppe. «Wir freuen uns auf das, was gemeinsam entsteht.»

Auch für Giovanni und Vania Polti ist der Schritt eine logische Folge der langjährigen Zusammenarbeit: «Wir übergeben mit einem guten Gefühl. Unsere Mitarbeiter, unsere Kunden – sie alle sind bei Bärlocher in besten Händen.»

Mit dem Zusammenschluss sichern beide Unternehmen nicht nur Arbeitsplätze und Know-how, sondern stärken auch die Wertschöpfung in zwei Regionen, die durch ein gemeinsames Material verbunden sind: Naturstein.

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