Ausserrhoder Wirtschaftsverbände zügeln an den Obstmarkt
07.01.2019

Ausserrhoder Wirtschaftsverbände zügeln an den Obstmarkt

Die beiden Wirtschaftsverbände von Appenzell Ausserrhoden, Industrie AR und der Gewerbeverband, haben das neue Jahr mit Bruno Eisenhut als neuen Geschäftsführer in Angriff genommen. Verbunden mit dem personellen Wechsel haben die beiden Verbände den Standort verlegt.

Direkt am Obstmarkt in Herisau, zwischen dem unübersehbaren UBS-Gebäude und dem Regierungsgebäude haben die beiden Ausserrhoder Wirtschaftsverbände Industrie AR und der Gewerbeverband AR seit dem 1. Januar einen neuen Standort eingenommen. Der Umzug vom bisherigen Standort an der Poststrasse in die Liegenschaft Obstmarkt 7 soll nicht nur sinnbildlich für eine enge und gute Zusammenarbeit mit der Ausserrhoder Politik und der Verwaltung darstellen, sondern auch den Mitgliedern und Partnern der beiden Verbände eine gute Erreichbarkeit garantieren. Der bisher gängige Begriff «Haus der Wirtschaft» für den ehemaligen Standort an der Poststrasse wird aufgehoben. Dies sei als Zeichen eines Neuanfangs zu deuten, wie Urs Alder, Präsident von Industrie AR festhält.

Autonome Verbände mit gemeinsamem Geschäftsführer
Der Gewerbeverband AR und die Industrie AR sind autonom, nutzen jedoch ihre gegenseitigen Synergien und koordinieren ihre Tätigkeiten. Mit Bruno Eisenhut verfügen die beiden Verbände seit dem 1. Januar über einen neuen gemeinsamen Geschäftsführer. Die Wirtschaftsverbände, welche von Urs Alder (Industrie) und René Rohner (Gewerbe) präsidiert werden, gestalten die politische Entwicklung in Appenzell Ausserrhoden im Interesse ihrer Mitglieder mit, indem sie sich aktiv am politischen Meinungs- und Entscheidungsprozess beteiligen.

Insbesondere und vertieft wollen sich die beiden Wirtschaftsverbände im Rahmen ihrer strategischen Neuausrichtung auf aktuelle Themen und konkrete Projekte in den Bereichen Bildung, Energie, Bau und Digitalisierung konzentrieren. Ausserdem sind beide Verbände bestrebt, mit anderen Wirtschaftsorganisationen, auch über die Kantonsgrenze hinaus, zu kooperieren.