Ausgezeichnete Resultate für die Spitzenathleten
05.09.2019

Ausgezeichnete Resultate für die Spitzenathleten

45 Thurgauer Sportlerinnen und Sportler, die an einer Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft teilgenommen haben, kamen zur Sportlerehrung ins Theaterhaus Weinfelden. Die sportlichen Leistungen werden mit Beiträgen aus dem Sportfonds honoriert.

Wenn Sportamtschef Martin Leemann zur Sportlerehrung einlädt, geht es immer um besondere Auszeichnungen. Es ist der Lohn für harte Arbeit. An der zweiten Sportlerehrung in diesem Jahr im Theaterhaus Weinfelden begrüsst Leemann Spitzenathletinnen und -athleten, die an einer Europa- oder Weltmeisterschaft teilgenommen haben, dies teilt der Kanton mit.

Die Gespräche, die der Sportamtschef mit den Athleten führt, machen das intensive Training deutlich. Sportlicher Ehrgeiz alleine genügt für die einzelnen Sportarten kaum. Die Resultate der vergangenen Monate sind entsprechend beeindruckend: Sechs Goldmedaillen, drei Silbermedaillen und acht Bronzemedaillen sind das Ergebnis dieser Sportlerinnen und Sportler.

Quotenplatz für Tokio
Im Schiesssport erzielte Heidi Diethelm Gerber an den Europaspielen in Minsk eine Silbermedaille. Im Armbrustschiessen zeichnete sich Joel Brüschweiler gleich durch mehrere Siege an der Weltmeisterschaft im russischen Ulan-Ude aus. Die Radsportler Claudio Imhof und Stefan Bissegger brillierten an den Europameisterschaften, Aleksi Schmid errang mit der 4x200-Meter-Staffel an den Schwimmweltmeisterschaften in Korea einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Tokio.

«Der erfolgreiche Sonntag am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug brachte mir den Kranz», sagt Schwinger Samuel Giger. Zudem triumphierte er an den Bergfesten auf der Schwägalp sowie auf dem Weissenstein. Bronze im Unihockey holte Nils Conrad mit dem Nationalteam an der Weltmeisterschaft in Prag. Alle Sportler haben ambitionierte Ziele für die kommenden Europa- und Weltmeisterschaften, viele gar für die Olympischen Spiele.

Die Sportehrung bietet jeweils Austausch unter den Sportlern aus den verschiedenen Disziplinen. In Showblocks zeigen die Jüngsten der Turnfabrik Frauenfeld im Kunstturnen ihr Können. Auch dazu gehören täglich mehrere Stunden Training. 20 Stunden und mehr wöchentlich sind nur einige Einheiten in dieser Sportart. Der Viertklässler Marco Damur dreht zum Abschluss dieses feierlichen Anlasses am «Turnpilz» in Sekundenschnelle über 100 Runden.

Bildlegende: Die geehrten Sportlerinnen und Sportler mit Amtschef Martin Leemann (ganz links, mittlere Reihe).