Aus sechs wird eine
16.12.2019

Aus sechs wird eine

Am Samstag, 14. Dezember, führte die JCVP SG eine ausserordentliche HV durch. Im Zentrum stand die strukturelle Erneuerung der Kantonalpartei; die bisher sechs Regionalparteien fusionieren mit der JCVP-Kantonalpartei.

Nach monatelangen Vorarbeiten konnte die Parteileitung der JCVP Kanton St.Gallen am letzten Samstag schliesslich ihren Mitgliedern den Fusionsbeschluss mit den Regionalparteien unterbreiten. Demnach werden die bisherigen JCVP-Regionalparteien (Linthgebiet, Rheintal, St.Gallen-Gossau-Rorschach, Toggenburg, Sarganserland-Werdenberg und Wil-Untertoggenburg.), die bislang als eigenständige Vereine bestanden, mit der JCVP-Kantonalpartei zusammengeführt. Als neues zentrales Führungsorgan wird ein Vorstand gebildet, der die bisherigen Organe der Parteileitung und des Parteivorstands ablöst.

„Durch die Verkürzung der Entscheidungsketten, die Klärung der Verantwortlichkeiten und die Bündelung der Ressourcen wird die JCVP Kanton St.Gallen künftig noch schlagkräftiger werden“, ist Parteipräsident Luca Frei überzeugt. Durch die Einbindung aller Regionen in den Vorstand wird zudem der regionalen Vielfalt im Kanton St.Gallen Rechnung getragen.

Die Mitglieder der JCVP Kanton St.Gallen haben an ihrer ausserordentlichen Hauptversammlung im Kantonsratssaal in der St.Galler Pfalz diesem Fusionsbeschluss und der damit verbundenen Totalrevision der Statuten einstimmig zugestimmt.

Frische Kräfte im Vorstand
Weiter bestätigten die Anwesenden die bisherigen Mitglieder der Parteieileitung in ihrem Amt. Es sind dies: Parteipräsident Luca Frei (Gams), gefolgt von Anna Eugster (St.Gallen), Edona Zeciri (Altstätten), Peter Schumacher (Mels) und Sandro Lendi (Uznach). Nicht mehr zur Wahl stellte sich Silvan Zingg (Bazenheid). Der bisherige Finanzverantwortliche trat nach verdienstvollen Jahren zurück und wurde entsprechend verabschiedet und verdankt.

Im Sinne einer Erweiterung und Erneuerung des Vorstands wählten die Mitglieder ausserdem mit Rebecca Cozzio (St.Gallen), Orell Imahorn (Wil), Cedric Gmür (Amden), Dusan Jaksic (Haag) und Patrik Raschle (Bütschwil) neue, motivierte Kräfte in den Vorstand.

Mit Tatendrang in die Zukunft
Personell und organisatorisch gestärkt visiert die JCVP Kanton St.Gallen nach ihrem starken Wahlergebnis bei den Nationalratswahlen nun die kommenden Kantonsrats- und Kommunalwahlen im Kanton St.Gallen an. Dabei wird die Partei voraussichtlich mit über 50 Kandidierenden und 5 eigenen Listen im Kanton St.Gallen zu den Kantonsratswahlen antreten. Erklärtes Ziel der Jungpartei ist es, einen eigenen Sitz zu erobern.

Parolen gefasst
Weiter hat sich die Partei mit den eidgenössischen Vorlagen vom 09. Februar 2020 befasst. Einstimmig empfiehlt sie die Änderung des Strafgesetzbuches und des Militärstrafgesetzes (Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung) zur Annahme. Dagegen empfiehlt sie die Volksinitiative für „mehr bezahlbare Wohnungen“ zur Ablehnung.