Auch Liechtenstein eröffnet Verfahren gegen Vincenz
10.04.2019

Auch Liechtenstein eröffnet Verfahren gegen Vincenz

Bisher hatte die Schweiz im Ländle lediglich um Rechtshilfe ersucht. Nun wird bekannt: Gegen den Ex-Raiffeisen-Chef läuft auch in Vaduz ein Strafverfahren. Dabei gehe es um Zahlungen via die Privatbank LGT.

Weiterer Ärger für den gefallenen Raiffeisenbanker Pierin Vincenz: Wie das Finanzportal «Inside Paradeplatz» schreibt, läuft auch in Vaduz ein Strafverfahren gegen den ehemaligen Raiffeisen-Chef und Helvetia-Präsidenten. Bisher war lediglich bekannt, dass die Zürcher Ermittler im Ländle um Rechtshilfe ersucht hatten, schreibt 20min.ch.

«Wir haben im Nachgang zu Anfragen aus Zürich ebenfalls ein Strafverfahren eröffnet», sagte Robert Wallner, Staatsanwalt und oberster Ermittler des Fürstentums, zu «Inside Paradeplatz». Dieses richtet sich laut Wallner «gegen mehrere Personen». Mehr gibt Wallner gemäss 20min.ch nicht bekannt, da die Kommunikation im Fall Vincenz bei den Zürcher Strafbehörden liege. Gemäss dem Bericht auf «Inside Paradeplatz» geht es um Überweisungen über die Privatbank LGT.

Dem ehemaligen Vorzeigebanker Pierin Vincenz wird ungetreue Geschäftsbesorgung vorgeworfen. Von Ende Februar bis Mitte Juni 2018 sass Pierin Vincenz in der Schweiz in Untersuchungshaft.