18.09.2018

Aquaswiss baut 48-Mio-Anlage in Kenia

Wie gut die St.GallenBodenseeArea für technologische Innovation und Erfolg im globalen Markt aufgestellt ist, zeigt das Frauenfelder Unternehmen Aquaswiss: Das gerade einmal zehn Jahre alte Unternehmen aus der SGBA hat gemäss Medienberichten den Zuschlag für einen 48-Millionen-Dollar-Auftrag erhalten.

Bis ins Jahr 2020 entwickelt und finanziert Aquaswiss in der südkenianischen Hafenstadt Mombasa eine ökologische, auf Umkehrosmose basierende Entsalzungsanlage, die bei gegenüber gängigen Anlagen rund 20 % besserer Energieeffizienz bis zu 30 Millionen Liter Trinkwasser pro Tag liefern kann.

Innovativ ist nicht nur das Produkt, sondern auch das Geschäftsmodell der rund 50 Mitarbeiter starken Firma, die u. a. vom Bundesamt für Umwelt unterstützt wird: Aquaswiss finanziert und betreibt die Meerwasserbehandlungsanlage während 25 Jahren vor Ort gegen einen zugesicherten Wasserfestpreis. Das erlaubt Planungssicherheit und ein faires Preissystem, der sicherstellt, dass das wertvolle Gut Wasser auch für weniger kaufkräftige Bewohner der jeweiligen Region erschwinglich bleibt.

Gemäss Sanjeev Varma, CEO von AquaSwiss (Bildmitte, mit seinem Thurgauer Team), reduziert sauberes und erschwingliches Trinkwasser Infektionskrankheiten aller Art und trägt so auch zur nachhaltigen Wohlstandssteigerung bei, zum Wohl der gesamten lokalen Bevölkerung – auch dank Know-how aus der SGBA.

Mehr zu Wasserbehandlung und Entsalzungslösungen von Aquaswiss: www.aquaswiss.eu