20.09.2018

Acrevis verfolgt Wachstums-Strategie

Der Verwaltungsrat der Acrevis Bank AG hat kürzlich die Unternehmensstrategie für die Jahre 2019 bis 2025 verabschiedet. Die Ostschweizer Regionalbank, die mit Niederlassungen vom Bodensee bis zum Zürichsee vertreten ist, verfolgt eine Vorwärtsstrategie: Diese baut auf verantwortungsvolles Banking und legt den strategischen Fokus auf Wachstum und Digitalisierung.

Zunehmende Regulierung, Margen- und Kostendruck sowie politische Unsicherheiten sind einige der Herausforderungen, mit denen auch die Acrevis konfrontiert ist. Sie hat nun die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft mit einer neuen Strategie gestellt. Diese baut auf den bewährten Werten regional, kompetent, unabhängig und leidenschaftlich auf, denen neu «verantwortungsvolles Banking» zu Grunde gelegt wird. Acrevis betreibt seit jeher schon verantwortungsvolles Banking, wurde doch eine ihrer Vorgängerbanken, die St.Gallische Creditanstalt, durch die «St.Gallische Gemeinnützige Gesellschaft» (heute GGK Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons St.Gallen) gegründet.

Als aktuelles Beispiel für verantwortungsvolles Banking nennt Michael Steiner, seit sechs Monaten CEO der Acrevis, die risikobewusste Geschäftspolitik: «Wir sind vorsichtig bei Kreditvergaben und beim Bilanzmanagement, was sich auch in unserer überdurchschnittlichen Kapitalquote von 19%, bei einem regulatorischen Minimum von 12%, wiederspiegelt.»

Gezieltes Wachstum
Als Universalbank will Acrevis ihre angestammten Kompetenzen in den Bereichen Anlegen, Finanzieren und Sparen um Finanzplanung ergänzen und damit die ganzheitliche Kundenbetrachtung verstärken. Der zusätzlichen Unterstützung in der Anlageberatung dient der Ausbau des Bereichs Research und die stetige Weiterentwicklung und Pflege der Produktepalette. Anlagelösungen für institutionelle Kunden und ganzheitliche Vorsorgelösungen erweitern das Angebot der Regionalbank. Für das Wachstum setzt Acrevis weiterhin auf ihre acht Standorte zwischen Bodensee und Zürichsee sowie auf die angrenzenden Regionen, in denen auch gezielte Akquisitionen möglich sind. Der Standort Lachen wird zu einem Anlage-Kompetenzzentrum ausgebaut.

Zusätzliche Mittel für die Digitalisierung
Ob auf persönlichem Weg oder digital: Der Acrevis-Kunde soll die Wahl haben, auf welchem Weg er Dienstleistungen nutzen will. Acrevis setzt dazu den bereits eingeschlagenen Weg einer offensiven Digitalisierungsstrategie fort. So wurden in jüngster Zeit in Rapperswil ein digitaler Schalter eröffnet und ein neues online Anlageprodukt lanciert, ein Online-Hypothekentool folgt demnächst. Mit einer neuen Technologieplattform will Acrevis die Flexibilität und Geschwindigkeit erhöhen sowie interne Prozesse vereinfachen. Zur Realisation dieser und weiterer Digitalisierungsvorhaben wird der Verwaltungsrat an der nächsten Generalversammlung beantragen, den Digitalisierungs- und Innovationsfonds der Acrevis on AG mit weiteren 20 Mio. Franken zu äufnen. Für die Zukunft besteht die Vision eines integrierten Kundenportals.