70'000 auf den Flumserbergen
04.01.2019

70'000 auf den Flumserbergen

Sonniges Winterwetter hat den Ostschweizer Wintersportgebieten eine reiche erste Ernte beschert.

Dank viel Sonne und guten Pisten konnten die Bergbahnen im Kanton Graubünden bis Ende Dezember im Vergleich zum Vorjahr 5,5 Prozent mehr Gäste begrüssen, wie die Bergbahnen Graubünden (BBGR) mitteilten. Auch im langfristigen Zehnjahresvergleich konnten die Gästezahlen gemäss 20min.ch um 0,8 Prozent gesteigert werden. Im Fünfjahresvergleich ist das Ergebnis um 5,8 Prozent besser. Der Transportumsatz bei den BBGR legte im Vergleich zum Vorjahr gar um 15,6 Prozent zu. Regional den grössten Frequenzzuwachs verzeichnete im Bünderland mit 10,6 Prozent die Destination Engadin St.Moritz. Es habe sich einmal mehr gezeigt, dass positive Wetterprognosen einen grossen Einfluss auf die Gästezahl haben.

Auf den Flumserbergen im Kanton St.Gallen zählte man bis zum Neujahrstag über 70'000 Gäste. Das grosse Gästeaufkommen war die Folge der Schneefälle am 24. Dezember und des anschliessend anhaltend sonnigen Winterwetters zwischen Weihnachten und Neujahr. Am Berg seien deshalb während mehrerer Tage in Folge sehr starke Frequenzen verzeichnet worden. Zudem seien auch die verfügbaren Betten «extrem gut besetzt» gewesen, schreibt die Bergbahnen Flumserberg AG. Weil es dieser Tage wieder zu schneien begonnen habe, würden die Schneesportbedingungen weiterhin perfekt bleiben.

Auch das Skigebiet Wildhaus, dessen tiefe Lage schneetechnisch oft eine Herausforderung darstellt, hatte einiges zu tun. «Kurz vor Weihnachten hat es noch so stark geregnet, dass wir nicht mehr mit einer guten Festtageszeit gerechnet haben», sagte Urs Gantenbein, Vorsitzender der Geschäftsleitung, zu fm1today.ch. An Heiligabend habe es dann aber noch Schnee gegeben, was das Festtagsgeschäft gerettet habe.