50 neue HSG-Doktoren
17.02.2020

50 neue HSG-Doktoren

Die Universität St.Gallen hat zum Auftakt des Frühjahrssemesters am 17. Februar 50 Doktorate verliehen – 32 wirtschaftswissenschaftliche, drei sozialwissenschaftliche, vier rechtswissenschaftliche, ein staatswissenschaftliches, vier Doctors of Philosophy in Economics and Finance sowie sechs Doctors of Philosophy in Finance.

HSG-Rektor Bernhard Ehrenzeller gratulierte den Doktoren zu Ihrem Abschluss: «Mit dem heutigen Abend sind Sie auf ihrem Weg an einem wichtigen Etappenziel angelangt, das Sie einiges an Zeit, vielleicht auch an Nerven und Kopfzerbrechen gekostet hat.» So unterschiedlich die Fachgebiete, die Herangehensweisen und die Resultate auch seien: «Eines eint Sie: In Ihrem Schaffen strebten Sie nach dem besten Ergebnis, mit anderen Worten ‒ nach Exzellenz.»

Die HSG hat sich ebenfalls der Exzellenz verschrieben. «In unserer Roadmap 2025 erklären wir, dass wir dank der Verbindung von Exzellenz und Relevanz, Forschung mit messbarer Wirkung generieren wollen», sagte Bernhard Ehrenzeller. Das Verständnis von Exzellenz darf sich aber nicht auf das einfach Messbare reduzieren. Auch andere Wegmarken müssten gesetzt werden, denn: «Unser Verständnis von Exzellenz diktiert letztlich, wie wir diese erreichen.» Entsprechend lud der Rektor die Zuhörer ein, sich mit dem Exzellenzgedanken der Antike auseinandersetzen, der Charakter und Tugend in den Vordergrund stellt und damit an höhere Werte gebunden ist. Um ihrer Vorbildrolle in der Wissenschaft, im Privatsektor und in der Gesellschaft gerecht zu werden, müsste die Universität St.Gallen wertorientiert handelnde Menschen dazu inspirieren, sich an der Weiterentwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft aktiv zu beteiligen. Mit anderen Worten: «Streben Sie nicht nur nach Exzellenz, führen Sie auch andere zur Exzellenz!»

Unter dem Titel «Und nun die dünneren Bretter bohren! – Wirklich?» richtete sich eine HSG Alumna an die Gratulanten. Dr. Jacqueline Moeri, Partner bei Farner Consulting AG und Mitglied des Vorstands der HSG-Alumni-Organisation sprach in ihrem Vortrag über den Wechsel von der Forschungsarbeit in die Praxis. Aus der Sicht einer ehemaligen Absolventin stellt sie die «dicken Bretter», welche die Dissertanten in ihrer Zeit wissenschaftlicher Arbeit «gebohrt» haben, den vermeintlichen – und vielleicht auch von einigen im nun bevorstehenden praktische Berufsleben erhofften – «dünneren Bretter» der «Praxis» gegenüber. Wichtige «Werkzeuge» in beiden Welten seien Neugier und die Fähigkeit, sich immer wieder konstruktiv-kritisch mit Themen auseinanderzusetzen. Sowie der Mut, Dinge klar und aufrichtig zu benennen.

Universität St.Gallen
Die HSG ist die Universität des Kantons St.Gallen und die Wirtschaftsuniversität der Schweiz. Internationalität, Praxisnähe und eine integrative Sicht zeichnen die Ausbildung an der HSG seit ihrer Gründung im Jahr 1898 aus. Heute bildet die Universität rund 8900 Studenten aus 83 Staaten in Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Rechts- und Sozialwissenschaften sowie in Internationalen Beziehungen aus.

Mit Erfolg: Die HSG gehört zu den führenden Wirtschaftsuniversitäten Europas. Im European Business School Ranking der «Financial Times» 2019 belegt die HSG den Platz 4. Die «Financial Times» hat den Master in «Strategy and International Management» (SIM-HSG) 2019 zum neunten Mal in Folge als weltweit besten bewertet. Dies im jährlichen Ranking von Master-Programmen in Management. Für ihre ganzheitliche Ausbildung auf höchstem akademischem Niveau erhielt sie mit der EQUIS- und AACSB- und der AMBA-Akkreditierung internationale Gütesiegel.

Studienabschlüsse sind auf Bachelor-, Master- und Doktorats- bzw. Ph.D.-Stufe möglich. Zudem bietet die HSG erstklassige und umfassende Angebote zur Weiterbildung für jährlich rund 6000 Teilnehmer. Kristallisationspunkte der Forschung an der HSG sind ihre 42 Institute, Forschungsstellen und Centers, welche einen integralen Teil der Universität bilden. Die weitgehend autonom organisierten Institute finanzieren sich zu einem grossen Teil selbst, sind aber dennoch eng mit dem Universitätsbetrieb verbunden.