TKB bringt Marco Büchel zum Early Morning Talk nach Eschlikon
Text: pd/red
Rund 500 Unternehmer, Führungskräfte sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft folgten der Einladung der Thurgauer Kantonalbank zum 24. Early Morning Talk. Gastredner war der ehemalige liechtensteinische Skirennfahrer Marco Büchel, der die Besucher auf eine persönliche Reise durch mehr als zwei Jahrzehnte Spitzensport mitnahm.
Der Liechtensteiner zählt zu den bekanntesten Skirennfahrern seines Landes. In seiner Karriere bestritt er knapp 300 Weltcuprennen, gewann eine WM-Silbermedaille, stand 18-mal auf dem Weltcup-Podest und erreichte 90 Top-10-Platzierungen.
Besonders eindrücklich schilderte Büchel seine Erfahrungen auf der Streif in Kitzbühel, die als eine der schwierigsten und gefährlichsten Abfahrten im alpinen Skisport gilt. Er beschrieb die letzten Sekunden vor dem Start als einen Moment, in dem Zweifel und Entschlossenheit aufeinandertreffen. «Ein Teil von dir will die Skier ausziehen und wieder heim gehen», sagte Büchel. Gleichzeitig sei es die Leidenschaft für den Sport, die einen dazu bringe, sich aus dem Starthaus abzustossen und die Fahrt mit Gefällen von bis zu 85 Prozent und Geschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern in Angriff zu nehmen.
Parallelen zwischen Sport und Unternehmertum
Austragungsort des diesjährigen Early Morning Talks war die CHRIS sports AG. Das Unternehmen wurde 1989 von Christian Bättig gegründet. Die Idee entstand während einer Reise durch die USA, wo Bättig das Potenzial des Bikesports erkannte. Die ersten Fahrräder vertrieb er anschliessend aus der Garage seiner Eltern.
Für die TKB zog Geschäftsleitungsmitglied Remo Lobsiger Parallelen zwischen dem Unternehmer und dem Spitzensportler. Beide hätten Risiken kalkuliert, Grenzen ausgelotet und den Mut gehabt, neue Wege zu gehen. Lobsiger zeigte sich erfreut über die grosse Resonanz auf den Anlass und die zahlreichen Gäste, die bereits um 7 Uhr morgens zum traditionellen Netzwerktreffen erschienen waren.