Thurgau

Stadler feiert und expandiert in den USA

Stadler feiert und expandiert in den USA
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Stadler US feierte Anfang Juli mit der offiziellen Einweihung seines erweiterten Werks in Salt Lake City und dem 10. Jubiläum des Unternehmens in den Vereinigten Staaten einen wichtigen Meilenstein. An der Veranstaltung nahmen der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin sowie lokale Regierungsvertreter und Branchenführer teil. Durch die Fabrikerweiterung entstehen 22’761 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche und bis zu 300 neue Arbeitsplätze.

Text: pd/stz.

Am 1. Juli 2026 weihte Stadler eine 22’761 Quadratmeter grosse neue Fabrikhalle in Salt Lake City ein. Dadurch erhöht sich die Gesamtfläche der Produktionsanlagen auf 44’128 Quadratmeter. Die Fabrikerweiterung wird bis zu 300 neue Arbeitsplätze vor Ort schaffen, darunter auch zahlreiche Ausbildungsplätze für Jugendliche.

«Dieser Meilenstein spiegelt wider, wie weit wir in den letzten zehn Jahren gekommen sind. Er zeigt unser langfristiges Engagement für den Bau von Zügen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und Investitionen in die amerikanische Fertigungsindustrie», sagte Martin Ritter, CEO von Stadler North America.

VRP Peter Spuhler, Stuart Adams, Präsident des Utah State Senate, Bundespräsident Guy Parmelin, Spencer Cox, Gouverneur von Utah, und Martin Ritter, CEO von Stadler Nordamerika
VRP Peter Spuhler, Stuart Adams, Präsident des Utah State Senate, Bundespräsident Guy Parmelin, Spencer Cox, Gouverneur von Utah, und Martin Ritter, CEO von Stadler Nordamerika

Der erweiterte Standort umfasst eine neue Schweisshalle, eine Strahlkabine, eine Montagehalle, eine Lagererweiterung sowie eine Halle für die elektrische Vormontage, wodurch die Produktionskapazität von Stadler in den USA weiter gesteigert wird.

Peter Spuhler, Verwaltungsratsvorsitzender von Stadler, hob die strategische Bedeutung des US-Markts für das weltweite Wachstum des Unternehmens hervor: «Heute ist ein Tag des Stolzes und der Dankbarkeit. Vor zehn Jahren haben wir eine strategische Entscheidung getroffen. Wir haben in eine eigene Fabrik in den Vereinigten Staaten investiert. Wir haben an das Potenzial des amerikanischen Markts geglaubt. Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat sich Stadler als echter amerikanischer Zughersteller etabliert. Unser Erfolg wurde Schritt für Schritt, Projekt für Projekt und Kunde für Kunde aufgebaut.»

Im Rahmen der Veranstaltung fand auch der feierliche Spatenstich für die CNC-Halle statt, in der künftig Seiten-, Boden- und Dachpaneele aus Aluminiumprofilen mit computergesteuerten Maschinen präzise zugeschnitten und für die anschliessende Verschweissung vorbereitet werden. Damit läutet Stadler in den USA die nächste Ausbauphase ein. Vertreter der Federal Railroad Administration und des Bundesstaates Utah betonten in ihren Reden die Wichtigkeit von Stadler als innovativem Hersteller von Schienenfahrzeugen in den USA.

Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin hob in seiner Rede die engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten hervor.

Inspiration-Day OST  

Stadler baut seit 2016 Züge in Utah. Nachdem das Unternehmen zunächst von einem gemieteten Standort aus tätig war, errichtete es seinen festen Produktionsstandort in Salt Lake City, der 2019 offiziell eröffnet wurde. Heute beschäftigt Stadler US vor Ort 674 Mitarbeitende und baut seine Belegschaft sowie seine Kapazitäten weiter aus.

Das Werk in Salt Lake City spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung grosser Bahnprojekte im ganzen Land, darunter Züge für Caltrain in Kalifornien, Metra in Chicago, TexRail in Fort Worth in Texas und MARTA in Atlanta.

Im Anschluss an das offizielle Programm erhielten Medienvertreter und Gäste Zugang zu exklusiven Führungen hinter die Kulissen, einschliesslich eines Einblicks in die Produktion laufender Projekte.

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