St.Gallen

Sonnegrund und Solino wollen fusionieren

Sonnegrund und Solino wollen fusionieren
Pascal Nägeli, Präsident Betriebskommission Sonnegrund, und Hans Städler, Präsident des Verwaltungsrats Solino
Lesezeit: 2 Minuten

Die Seniorenzentren Sonnegrund in Kirchberg und Solino in Bütschwil planen den Zusammenschluss. Namen, Standorte und Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Die zuständigen Gemeinderäte unterstützen das Vorhaben. Das letzte Wort hat die Bevölkerung am 28. Februar 2027.

Text: pd/stz.

Die Zusammenarbeit läuft bereits seit 2025

Im Oktober 2026 führten beide Häuser ein gemeinsam ausgewähltes System für die Pflegedokumentation ein. Der Zusammenschluss soll weitere Vorteile ermöglichen: einen gemeinsamen Springerpool, abgestimmte Abläufe in Informatik und Personalwesen sowie die Bündelung von Fachwissen.

Für die Mitarbeiter ergeben sich zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten und bessere Stellvertretungen. Ein Stellenabbau ist nicht vorgesehen. Beide Häuser behalten ihre Namen und Standorte. Für die Bewohner bleiben Alltag und Ansprechpartner unverändert.

Der neuen Zweckverbandsvereinbarung haben die Gemeinderäte von Bütschwil-Ganterschwil, Lichtensteig, Lütisburg, Mosnang, Wattwil und Kirchberg zugestimmt. Auch der Verwaltungsrat und die Delegierten des Solino stehen dahinter.

Die Personal- und Betriebskosten sollen vollständig durch die Einnahmen gedeckt werden. Dennoch braucht der Beitritt Kirchbergs die Zustimmung der Stimmberechtigten sämtlicher Verbandsgemeinden.

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