Smartfeld zeigt Eltern, wie Kinder mit KI lernen
Text: pd/stz.
Hausaufgaben lösen, Referate vorbereiten, Texte zusammenfassen oder Bilder erstellen: Künstliche Intelligenz ist für viele Kinder und Jugendliche bereits zu einem selbstverständlichen Werkzeug geworden. Eltern stehen dieser Entwicklung dagegen oft mit einer Mischung aus Neugier, Unsicherheit und Sorge gegenüber.
Wie funktioniert ChatGPT eigentlich? Kann man den Antworten vertrauen? Welche persönlichen Daten dürfen eingegeben werden? Und lernen Kinder noch selbst, wenn sie sich von einer KI unterstützen lassen?
Genau bei diesen Fragen setzt der Kurs «KI & Kinder. Was Eltern jetzt wissen sollten» von Smartfeld an. Nach dem erfolgreichen Start in Rapperswil-Jona wird das Angebot nun auch auf Buchs und St.Gallen ausgeweitet.
KI gehört zum Alltag der Jugendlichen
Wie stark künstliche Intelligenz bereits im Alltag junger Menschen angekommen ist, zeigt der JAMESfocus-Bericht der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Demnach nutzen 71 Prozent der 12- bis 19-Jährigen in der Schweiz KI-Tools. Bei den 18- bis 19-Jährigen beträgt der Anteil sogar 84 Prozent.
Die Autoren des Berichts empfehlen Eltern und Jugendlichen, künstliche Intelligenz gemeinsam zu erkunden. Auf beiden Seiten fehle häufig noch ein differenziertes Verständnis für Chancen und Risiken der neuen Technologie.
Smartfeld will diese Wissenslücke schliessen und Eltern einen verständlichen, praxisnahen Einstieg ermöglichen.
Mitreden statt nur warnen
Der Workshop richtet sich ausdrücklich an Eltern ohne IT-Vorkenntnisse. Fachbegriffe werden verständlich erklärt, Fragen sind erwünscht und technisches Vorwissen ist nicht nötig.
Im Kurs erfahren die Teilnehmer, wie künstliche Intelligenz grundsätzlich funktioniert und weshalb KI-Antworten überzeugend klingen können, obwohl sie nicht immer richtig sind. Weitere Schwerpunkte bilden Datenschutz, der Umgang mit persönlichen Informationen und das Erkennen von KI-generierten Inhalten.
Im Zentrum stehen konkrete Situationen aus dem Familienalltag: Darf ChatGPT bei Hausaufgaben helfen? Wo endet Unterstützung und wo beginnt Täuschung? Welche Angaben sollten Kinder niemals in ein KI-System eingeben? Und wie verändert sich das Lernen, wenn Antworten jederzeit automatisch erstellt werden können?
«Unser Ziel ist einfach: Eltern sollen verstehen, worüber ihre Kinder sprechen, und wieder mitreden können», sagt Cornelia Gut, Geschäftsführerin von Smartfeld.
Künstliche Intelligenz werde nicht mehr aus dem Alltag der Kinder verschwinden. Umso wichtiger sei es, dass Eltern die Entwicklung nicht nur staunend oder warnend verfolgen, sondern ihre Kinder kompetent begleiten können.
Raum für Fragen aus dem Familienalltag
Der Kurs verbindet Grundlagenwissen mit praktischen Beispielen, Diskussionen und konkreten Aha-Momenten. Dabei bleibt genügend Raum für jene Fragen, die im Alltag zu Hause tatsächlich auftauchen.
Kursdaten
Smartfeld Buchs
Mittwoch, 26. August 2026, 18.30 bis 22 Uhr
Freitag, 4. September 2026, 17.30 bis 21 Uhr
Mittwoch, 23. September 2026, 17.30 bis 21 Uhr
Smartfeld St.Gallen
Montag, 31. August 2026, 18.30 bis 21.30 Uhr
Donnerstag, 10. September 2026, 18.30 bis 21.30 Uhr
Smartfeld Rapperswil-Jona
Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18.30 bis 22 Uhr
Samstag, 24. Oktober 2026, 8 bis 11.30 Uhr
Mittwoch, 28. Oktober 2026, 18.30 bis 22 Uhr
Die Teilnahme kostet 50 Franken pro Person. Die Anmeldung erfolgt über smartfeld.ch/events/ki-fuer-eltern.