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Plaston steigert Umsatz und Profitabilität deutlich

Plaston steigert Umsatz und Profitabilität deutlich
Der Plaston-Hauptsitz in Widnau
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Die Plaston-Gruppe mit Sitz in Widnau hat im ersten Halbjahr 2026/27 ihren Umsatz um 14,8 Prozent auf 29 Millionen Franken erhöht. Der Betriebsgewinn erreichte 1,9 Millionen Franken, die operative Marge legte deutlich zu. Für das Gesamtjahr erwartet die Gruppe ein positives Ergebnis – bleibt beim Ausblick aber vorsichtig.

Text: pd/fam

Die Plaston-Gruppe hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026/27 vom 1. April bis 30. September 2026 Umsatz und Profitabilität gesteigert. Trotz eines anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds erhöhte sich der Gruppenumsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 14,8 Prozent auf 29 Millionen Franken.

Den grössten Beitrag leistete der Geschäftsbereich Plaston mit einem Umsatz von 26,9 Millionen Franken. Das entspricht einem Plus von 11,8 Prozent. Der kleinere Geschäftsbereich Boneco wuchs um 74,1 Prozent auf 2,1 Millionen Franken.

Höhere Margen und Wirkung der Restrukturierung

Neben dem höheren Geschäftsvolumen trugen laut Halbjahresbericht verbesserte Margen, eine strikte Kostendisziplin und Effizienzsteigerungen zum Ergebnis bei. Auch die in den Vorjahren umgesetzten Restrukturierungen zeigen nach Angaben des Unternehmens Wirkung.

Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg von 1,8 auf 3,4 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (EBIT) erreichte 1,9 Millionen Franken, die entsprechende Marge erhöhte sich von 1,2 auf 6,7 Prozent. Unter dem Strich erzielte die Gruppe einen Gewinn von 1,5 Millionen Franken.

Die Ergebnisverbesserung gelang ohne wesentliche übrige Betriebserträge. In der Vorjahresperiode waren noch 0,4 Millionen Franken aus der Liquidation von Boneco USA enthalten gewesen. Boneco leistete im aktuellen Halbjahr ebenfalls einen positiven Ergebnisbeitrag.

Schweiz und China legen zu

Im Geschäftsbereich Plaston entwickelte sich das Geschäft je nach Land unterschiedlich. In der Schweiz stieg der Umsatz um 21,2 Prozent, in China um 15,5 Prozent. In Tschechien ging er dagegen um 5,2 Prozent zurück.

Positiv auf die Margen wirkten sich laut Unternehmen die Weitergabe beziehungsweise Abfederung von Kostensteigerungen sowie der Kunden-, Länder- und Projektmix aus. Die Auswirkungen des starken Schweizer Frankens fielen weniger ausgeprägt aus als in den Vorjahren.

Die Gruppe investierte im ersten Halbjahr 2 Millionen Franken in Sachanlagen und immaterielle Werte. Per Ende September verfügte sie über flüssige Mittel von 9,8 Millionen Franken. Die Eigenkapitalquote lag bei 66,7 Prozent.

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Vorsichtiger Ausblick

Für das zweite Halbjahr bleibt die Plaston-Gruppe zurückhaltend. Der Auftragseingang schwanke weiterhin; geopolitische Risiken und mögliche Störungen der Lieferketten erschwerten eine verlässliche Prognose.

Das Unternehmen rechnet für die zweite Jahreshälfte mit etwas niedrigeren Umsätzen, erwartet für das gesamte Geschäftsjahr jedoch ein positives Ergebnis. Produktionskapazitäten und Kostenstrukturen sollen weiterhin flexibel an die Nachfrage angepasst werden.

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