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Pizolbahnen erzielen Rekordertrag und bauen Schulden ab

Pizolbahnen erzielen Rekordertrag und bauen Schulden ab
Als Betreiberin des Ski- und Wandergebiets oberhalb von Bad Ragaz und Wangs beschäftigt die Pizolbahnen AG in der Hochsaison inklusive Gastronomie rund 240 Mitarbeiter
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Die Pizolbahnen haben im Geschäftsjahr 2025/26 erstmals mehr als zwölf Millionen Franken Betriebsertrag erwirtschaftet. Zum Rekordergebnis trug insbesondere der bislang erfolgreichste Winter bei. Die Investitionen in die technische Beschneiung zahlen sich aus: Das Unternehmen stärkt seine finanzielle Basis und investiert weiter in Infrastruktur und Digitalisierung.

Text: pd/stz.

Die Pizolbahnen AG schliesst das Geschäftsjahr 2025/26 zum dritten Mal in Folge mit einem Gewinn ab. Der Betriebsertrag stieg von 11,66 auf 12,46 Millionen Franken, was einem Zuwachs von rund 6,9 Prozent entspricht. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, EBITDA, erreichte rund 4,2 Millionen Franken.

Unter dem Strich verbleibt ein Jahresgewinn von 467’192 Franken. Darin sind zusätzliche Abschreibungen von über einer halben Million Franken bereits berücksichtigt, die das Unternehmen im Sinne einer vorsichtigen Bilanzierung vorgenommen hat.

«Dieses Rekordergebnis ist das Fundament für unsere Zukunft. Es beweist, dass sich die grossen Investitionen der letzten Jahre auszahlen und wir den Pizol nachhaltig auf Kurs gebracht haben», sagt Verwaltungsratspräsident Markus Oppliger.

Entscheidend für den Wintererfolg war der Ausbau der technischen Beschneiung. Ohne diese Infrastruktur wäre bis Mitte Januar nur ein stark eingeschränkter Skibetrieb möglich gewesen. Mit 246 Schneelanzen und 22 Propellermaschinen nutzte das Team die kurzen Kältefenster intensiv. Laut Geschäftsbericht 2025/26 starteten die Bahnen am 22. November 2025 nach knapp 50 Stunden technischer Beschneiung in einen Teilbetrieb. Mit über 270’000 Ersteintritten entwickelte sich die Saison zum besten Winter der Unternehmensgeschichte.

Auch der Sommer 2025 trug zum Ergebnis bei
Auch der Sommer 2025 trug zum Ergebnis bei

Auf einen nassen und kalten Juli folgten ein Rekord-August und gut besuchte Herbstwochenenden. Am 7. September wurden 3109 Ersteintritte an einem einzigen Tag gezählt. Über das gesamte Geschäftsjahr verzeichneten die Pizolbahnen rund 376’000 Ersteintritte.

CEO Christian Kubli führt den Erfolg auf die starke Teamleistung und die günstigen Wetterverhältnisse zurück. Das Ergebnis gebe dem Unternehmen die nötige Substanz, um aus eigener Kraft in die Weiterentwicklung seiner Angebote und den Komfort für die Gäste zu investieren.

Die finanzielle Lage hat sich weiter verbessert. Die im Geschäftsbericht ausgewiesene Nettoverschuldung sank von rund acht auf 4,62 Millionen Franken. Die Eigenkapitalquote beträgt 67,2 Prozent. Damit verfügen die Pizolbahnen über eine gestärkte Basis für die nächsten Investitionsschritte.

Im laufenden Geschäftsjahr 2026/27 fliessen rund 1,3 Millionen Franken in die nächste Etappe des Projekts «Beschneiung 4.0». Zusätzlich wird das bisherige Zutritts- und Kassensystem auf die kommende Wintersaison durch eine Lösung von Skidata ersetzt. Ein neuer Webshop, die Pizol-App und kontaktlose Zugänge sollen den Ticketkauf und den Zugang zu den Bahnen vereinfachen.

Als Betreiberin des Ski- und Wandergebiets oberhalb von Bad Ragaz und Wangs beschäftigt die Pizolbahnen AG in der Hochsaison inklusive Gastronomie rund 240 Mitarbeiter. Zugleich engagiert sie sich als Trainings- und Rennzentrum sowie durch die Unterstützung regionaler Skitalente im alpinen Nachwuchssport.

Die Generalversammlung findet am Samstag, 24. Oktober 2026, in der Sporthalle Bad Ragaz statt. Der Verwaltungsrat beantragt die Genehmigung des Geschäftsberichts und der Jahresrechnung. Nach einer Zuweisung an die gesetzliche Gewinnreserve soll der verbleibende Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen werden.

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