Nur wer wählt, kann verändern
04.03.2020

Nur wer wählt, kann verändern

In der Stadt St.Gallen hatte Anfang Woche erst einer von fünf Wahlberechtigten das Wahlkuvert abgegeben. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 21.7 Prozent. Die Prognose für die Wahlbeteiligung bei den Gesamterneuerungswahlen am Sonntag liegt bei unter 40 Prozent.

Stephan Wenger, Sekretär des städtischen Stimmbüros rechnet gemäss srf.ch am Wahlsonntag mit einer Wahlbeteiligung von 33 bis 36 Prozent: «Das ist eine sehr schwache Stimmbeteiligung, wenn sich nur gut ein Drittel der Stimmberechtigten an den Wahlen beteiligt.»

Auch in anderen Gemeinden des Kantons St.Gallen dürfte die Stimmbeteiligung kaum höher sein. In Wattwil, Wil, Sargans oder Rapperswil-Jona seien ebenfalls erst zwischen 20 und 25 Prozent der Stimmkuverts eingegangen, so srf.ch.

Bei vergangenen Wahlen im Kanton St.Gallen war die Beteiligung wesentlich höher gewesen. Auch schon gingen bei Regierungswahlen über 50 Prozent der Wahlberechtigten an die Urne. Dieser Vergleich hinke aber, gab Stephan Wenger auf srf.ch zu bedenken. Damals sorgten nationale Abstimmungsvorlagen am selben Datum für eine stärkere Mobilisierung.