WTT YOUNG LEADER AWARD verbindet online und offline
04.07.2020

WTT YOUNG LEADER AWARD verbindet online und offline

Der WTT YOUNG LEADER AWARD mit dem LEADER als Medienpartner hat mit regionalen Unternehmen ein neuartiges, zukunftsweisendes Eventmodell kreiert und findet am 8. Dezember 2020 statt. Online- und Offline-Welten werden verbunden. Eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten.

Der WTT YOUNG LEADER AWARD geht neue Wege: Erstmals werden Ende Jahr die Nachwuchskräfte der regionalen Wirtschaft im Namen der neuen OST – Ostschweizer Fachhochschule gekürt. Dies teilen die Initianten mit. Dafür unterzog sich der Anlass einer digitalen Transformation, die aber den «echten» und persönlichen Kontakt ebenso zelebriert – und so einen neuen Massstab der Eventtechnik setzt. Sollten die Corona-Massnahmen im Dezember noch die aktuellen sein, werden 300 Gäste vor Ort in der Tonhalle anwesend sein, die übrigen Gäste – darunter viele Prominente – verfolgen den Anlass online. Mittels Streaming, eNetworking, eConference, eMessaging und eVoting können die sie direkt mit den übrigen Gästen am Anlass interagieren und auch abstimmen.

Neues Eventmodell fordert alle Beteiligten
Die St.Galler Stadtwerke stellen als «Network Sponsor» mittels Glasfasern die notwendige digitale Basis und die erforderlichen Bandbreiten in der Tonhalle St.Gallen zur Verfügung – und sorgen auch fürs physische Networking beim Award-Buffet. «Die Kombination von Online und Offline ist einzigartig und bringt auch neue technische Herausforderungen bei der Kommunikation-Inhouse», erklärt Peter Graf, Marketingleiter der St. Galler Stadwerke.

Gallus Media kreiert als «Live Broadcast Partner» eine eigene Plattform mit elektronischem Networking, Voting, Conferencing und einem Livestream. Dazu Geschäftsleiter Johannes Widmer: «Diese Vernetzung aktueller Technologien ist einzigartig – viele versuchten das während der Pandemie, krebsten aber wieder zu konventionellen Lösungen zurück. Unser Ziel ist es, einen dramaturgischen Boden zu schaffen, um die Emotionen des Events in die Stuben der Online-Gäste zu transportieren. Das neue Setting soll Spass machen und animieren, mitzumachen», so Widmer.

Die Firma Scandola Light Audio Media führt als langjähriger Technikpartner und zentrale Regie vor Ort alle Signale in ein medial inszeniertes Gesamtkunstwerk über. «Dieses Eventformat hat Modellcharakter für unsere Branche», sagt Inhaber Marco Scandola. Es lasse sich individuell angepasst auch auf andere Branchen übertragen.

Als neuer «Digital Partner» unterstützt schlussendlich der Full-Service-Provider Thurcom die virtuelle Verbreitung des WTT YOUNG LEADER AWARD auf verschiedenen Kanälen. Für Marco Huwiler ist das neue Eventformat eine zukunftsträchtige Form, welche die digitale Transformation beschleunige: «Diese ist bei den Leuten noch nicht so angekommen», stellt er fest. Hier biete der Online-Offline-Event eine gute Möglichkeit. «Das ist die Zukunft», ist Huwiler überzeugt.

Viel Mehrwert
«Wir werden nicht weniger, sondern mehr machen, die Gäste online und offline verbinden, Mehrwert bieten mit einer Aussenmoderation und via neue Medien übertragen – bidirektional in die Tonhalle und aus der Tonhalle», freut sich Peter Müller, Organisator WTT YOUNG LEADER AWARD. Das Eventmodell funktioniere in unsicheren Zeiten und trage allen Sicherheitsbedürfnissen Rechnung, der Anlass finde definitiv statt – und zwar neu am Dienstag, 8. Dezember, statt im Herbst.

Die Macher geben aber auch zu: Die neuartige Verbindung beider Welten sei eine experimentelle Herausforderung. Die Award-Nacht könne überraschungsreich werden. «Ich bin erwartungsfroh. Die grösste Herausforderung ist, dass die Online-Gäste dranbleiben – das ist unser erklärtes Ziel», hält Peter Müller fest. «Unser Auftrag ist es, vorauszugehen, etwas wagen und Perspektiven aufzuzeigen, wie mit neuen Medien Neues geschaffen werden kann», sagt Müller.  Neu ist zudem ein Publikumspreis für ein Praxisprojektteam, das mit einem kombinierten Saal- und Online-Voting erkoren wird.

Speziell geprüfter Jahrgang
Just während des Höhepunkts von Corona-Pandemie und Lockdown setzten die Studierenden rund 200 Praxisprojekte als Echtaufträge von Unternehmen um: Marktforschungen und Managementkonzepte mussten erstmals komplett via digitale Kanäle erarbeiteten werden. «Die Flexibilität unserer Studierenden, Coachs und Kunden war beeindruckend», sagt Prof. Peter Müller, Leiter der Wissenstransferstelle WTT-FHS. Das Gros der Projekte sei in gewohnter Qualität durchgezogen worden, und alle Marktforschungen und Managementkonzepte stünden nun im Rennen um den Award.

«Die besondere Leistung spornt uns an, auch für ihre Würdigung keine Abstriche zu machen – trotz Einschränkungen und difficiler Planungsfragen für grössere Veranstaltungen», so Müller. Weder eine Absage des WTT YOUNG LEADER AWARD noch ein «Schmalspur-Anlass» seien eine Option. «Als Hochschule sind wir prädestiniert, in solchen Situationen Lösungen zu finden.» Gemeinsam mit Ostschweizer Partnern tüftelte die Wissenstransferstelle WTT-FHS deshalb an einem Veranstaltungsformat, das definitiv und unabhängig von der aktuellen Lage durchgeführt werden kann: ein Hybrid-Event, online und offline kombiniert und beidseitig flexibel.

Die Technik ist kostenintensiver als bisher, das Budget bleibt laut Peter Müller dieses Jahr trotzdem gleich, da es infolge der geringeren Anzahl Gäste vor Ort bei diesem Posten Minderausgaben gebe – und die Sponsoren das Modell mittragen.

Was bringt die OST?
Der WTT YOUNG LEADER AWARD ist einer der ersten Grossanlässe der zusammengeführten OST – Ostschweizer Fachhochschule und kommt deshalb auch in einem neuen «Kleid» daher. Für die Wirtschaft entscheidender sind aber die Inhalte: Was darf sie von diesem Zusammenschluss erwarten? Wie profitiert der Wissenstransfer davon? OST-Rektor Prof. Dr. Daniel Seelhofer zeigt als Award-Referent auf, wie Unternehmen von der Hochschule gewinnen.

«Wir sind Problemlöserin», hält Seelhofer fest. Die OST sei auch Forschungspartnerin von Technologieunternehmen. «Hier ist die OST Schweizermeisterin», so Seelhofer. Die OST stelle Wissen aber auch anderen Branchen zur Verfügung – so gebe es derzeit ein Projekt für Lösungen mit künstlicher Intelligenz für ein Sozialamt.