Thurgau

Misanto stellt den Betrieb ein

Misanto stellt den Betrieb ein
COO Carol-Anne Krech und Vater Thomas Krech, CEO
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Die vom Corona-Testen und -Impfen her bekannte Misanto AG stellt ihren Betrieb per sofort ein. Dies betrifft das Telemedizinische Zentrum in Frauenfeld, die Test- und Impfzentren sowie den Betrieb der App. Betroffen sind zehn Mitarbeiter. Diese werden bei der Suche einer neuen Aufgabe individuell unterstützt.

Text: pd

Gemäss CEO Thomas Krech hat das Aktionariat beschlossen, die Geschäftstätigkeiten per sofort einzustellen. Der von der Geschäftsleitung vorgeschlagene neue Kurs, die Test- und Impfzentren in Arztpraxen umzuwandeln, fand seitens des Aktionariats keine ausreichende Unterstützung. Die damit verbundene Aktienkapitalerhöhung kam nicht zustande, was zur Entscheidung führte, den Betrieb per sofort einzustellen.

Thomas Krech: «Wir bedauern diese Entwicklung ausserordentlich. Die Geschäftsleitung hätte die sich aus ihrer Sicht bietenden Marktchancen gerne wahrgenommen». Die Arbeitsverhältnisse der verbleibenden wenigen Angestellten werden aufgehoben.

Bitte Kundendaten herunterladen

Krech ist zuversichtlich, dass diese eine gute Anstellung finden werden. «Dies gilt insbesondere für unsere Angestellten aus der Ukraine, dank denen wir für ukrainische Flüchtlinge soziale und medizinische Anlaufstelle waren», sagt der CEO.

Die bestehenden Kunden werden gebeten, ihre Kundendaten (Patientendossiers) herunterzuladen und zu sichern, sofern sie diese in der Misanto-App gespeichert haben. Davon nicht betroffen sind Patienten, die telefonisch durch das telemedizinische Zentrum oder physisch im Health-Point Frauenfeld betreut wurden.

Einen LEADER-Bericht über Misanto von 2022 finden Sie hier.

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