Immo Vision rückt die Grenzen der Verdichtung ins Zentrum
Text: stz.
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Unter dem Leitthema «Raumplanung unter Druck: Zwischen haushälterischer Nutzung und Blockadepolitik» widmete sich die von HEV Kanton St.Gallen, SVIT Ostschweiz und St.Galler Kantonalbank organisierte Impulsveranstaltung den aktuellen Herausforderungen der Immobilienbranche.
Nach der Begrüssung durch Moderatorin Claudia Marty ordnete Thomas Stucki, Chief Investment Officer der St.Galler Kantonalbank, die Situation auf den Immobilien- und Finanzmärkten ein. Dabei ging er insbesondere auf das Tiefzinsumfeld und dessen Bedeutung für Immobilieninvestitionen ein.
Markus Mettler, Leiter der Halter Gruppe, beleuchtete anschliessend die wachsende Kluft zwischen den Zielen der Raumplanung und der praktischen Umsetzung von Verdichtungsprojekten. Er zeigte auf, welche Rolle private Investoren bei der Schaffung von zusätzlichem Wohnraum spielen und weshalb Projekte zunehmend mit Widerständen, Einsprachen und langwierigen Verfahren konfrontiert sind.
Nationalrat Gregor Rutz, Präsident des HEV Schweiz, nahm die steigende Regulierungsdichte in den Blick. Im Zentrum seines Referats stand die Frage, wie sich neuer Wohnraum schaffen, Wohneigentum fördern und gleichzeitig bürokratische Hürden abbauen lassen.
In der anschliessenden Podiumsdiskussion vertieften Rutz und Mettler die Themen gemeinsam mit Claudia Strässle, Präsidentin des SVIT Ostschweiz, und Christian Willi, Präsident des HEV Kanton St.Gallen. Dabei wurde deutlich, dass die politisch gewünschte Innenverdichtung nur gelingen kann, wenn Verfahren effizienter werden und die Interessen von Politik, Bevölkerung und Immobilienwirtschaft besser zusammengeführt werden.
Beim abschliessenden «BBB & Networking» mit Bratwurst, Bürli und Bier bot sich Gelegenheit, die Diskussionen im persönlichen Austausch weiterzuführen und Kontakte innerhalb der Ostschweizer Immobilienbranche zu pflegen.