Thurgau

IHK Thurgau begrüsst unbürokratische Abwicklung der Quellensteuer

IHK Thurgau begrüsst unbürokratische Abwicklung der Quellensteuer
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Der Grosse Rat hat heute die Motion von Kristiane Vietze, Vico Zahnd, Sabina Peter Köstli und Martin Nafzger vom 24. März 2021 "Wirtschaftsfreundliche, unbürokratische Abwicklung der Quellensteuer im Kanton Thurgau" für erheblich erklärt. Die IHK Thurgau begrüsst diese Praxisanpassung bei der Quellensteuer.

Der Industrie- und Handelskammer Thurgau ist eine wirtschaftsfreundliche Abwicklung der Quellensteuer ein grosses Anliegen. Die Anpassungsvorschläge der vorliegenden Motion erleichtern vielen Firmen aus Handel, Industrie und Gewerbe den administrativen Aufwand markant und legen die Grundlage für einen effizienteren Verwaltungsprozess.

Hohe Relevanz als Grenzkanton

Als Grenzkanton beschäftigen zahlreiche Thurgauer Unternehmen aus Gewerbe, Handel und Industrie Personen, welche die Quellensteuer entrichten müssen. Dies hat systembedingt einen grösseren Aufwand zur Folge, als bei Mitarbeitenden, bei welchen das ordentliche Veranlagungsverfahren zu Anwendung kommt. Die Quellensteuerreform, die per 1. Januar 2021 in Kraft getreten ist, hat diese Situation weiter akzentuiert, indem Arbeitgeber die Quellensteuer mit dem Wohnsitzkanton ihrer quellensteuerpflichtigen Mitarbeitenden abzurechnen haben.

Grosser Aufwand für Unternehmen

Die in der Motion erwähnten Schwierigkeiten bei der Abrechnung der Quellensteuer kann die IHK aus den Reihen ihrer Mitgliedsunternehmen bestätigen. Die Anzahl potentieller Ansprechpartner (80 Steuerämter auf Gemeindeebene), eine aufwändige Kreditorenbewirtschaftung sowie das nachvollziehbare unterschiedliche Fachwissen im Bereich der Quellensteuer in den Gemeinden sind für die Thurgauer Wirtschaft unnötige Erschwernisse. «Für die Unternehmen bringt die Umstellung auf einen zentralen Ansprechpartner eine grosse Erleichterung und reduziert ihren Aufwand markant.» bestätigt Jérôme Müggler, Direktor der IHK Thurgau.

Kosten im angemessenen Rahmen

Grundsätzlich kritisch beobachtet der Wirtschaftsverband das Wachstum der kantonalen Verwaltung – so auch die neun zusätzlichen vom Regierungsrat erwähnten Stellen in der kantonalen Verwaltung. Die vom Regierungsrat beschriebenen finanziellen Auswirkungen halten sich jedoch in einem nachvollziehbaren Rahmen.

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