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Icotec nimmt 100-Millionen-Marke ins Visier

Icotec nimmt 100-Millionen-Marke ins Visier
Die Icotec-Implantate bestehen grösstenteils aus karbonverstärktem Kunststoff
Lesezeit: 2 Minuten

Von 8 auf 50 Millionen Dollar Umsatz in sechs Jahren: Icotec aus Altstätten wächst rasant. Mit Wirbelsäulenimplantaten aus karbonverstärktem Kunststoff punktet das Medtech-Unternehmen vor allem in den USA. Für 2027 peilt es rund 100 Millionen Dollar Umsatz an. Auch ein Börsengang könnte zum Thema werden.

Text: stz.

Das Rheintaler Unternehmen Icotec steuert auf den nächsten Wachstumssprung zu. Wie ein aktuelles NZZ-Porträt berichtet, stieg der Umsatz von 8 Millionen Dollar im Jahr 2019 auf 50 Millionen Dollar 2025. Bis 2027 soll er sich auf rund 100 Millionen Dollar verdoppeln.

Hightech aus dem Rheintal

Im Zentrum des Geschäfts stehen Wirbelsäulenimplantate für Krebspatienten. Icotec setzt dabei auf karbonfaserverstärkten Kunststoff. Der unter dem Namen BlackArmor eingesetzte Werkstoff reduziert gegenüber herkömmlichen Titanimplantaten störende Artefakte auf CT- und MRI-Aufnahmen. Ärzte können dadurch das umliegende Gewebe besser beurteilen und die weitere Behandlung präziser planen.

Die Technologie bietet auch Vorteile bei der Strahlentherapie: Sie erleichtert die gezielte Bestrahlung von Tumoren und die Schonung empfindlicher Strukturen. Damit reicht der Nutzen der Implantate über die Stabilisierung der Wirbelsäule hinaus bis in die Nachbehandlung.

Die USA treiben das Geschäft

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