GU Sicherheit verzeichnet mehr Kriseneinsätze
Text: pd/red
Zum achten Mal lud die GU Sicherheit & Partner AG zum Sommeranlass BBB nach Wil ein. CEO Bettina Zimmermann nutzte die Veranstaltung, um Bilanz über die Entwicklung des Unternehmens zu ziehen. Im Zentrum standen dabei die zunehmenden Anforderungen im Bereich Krisenmanagement und Prävention.
Die Zahl der Einsätze ist laut GUS deutlich gestiegen. Im Jahr 2025 begleitete das Unternehmen insgesamt 60 Kriseneinsätze. Im ersten Halbjahr 2026 waren es bereits 34. Unterstützt wurden Unternehmen unter anderem bei Cyberangriffen, Reputationskrisen, Verleumdungen sowie aussergewöhnlichen Todesfällen. Insgesamt verzeichnete die GUS im vergangenen Jahr rund 30 Prozent mehr Einsätze als 2024.
Team wächst weiter
Neben dem operativen Geschäft informierte das Unternehmen über personelle und digitale Entwicklungen. In den vergangenen Monaten wurde das Team um drei Mitarbeiter erweitert. Zudem präsentierte die GUS ihre neu gestaltete Website, die laut Unternehmen die Dienstleistungen und Kompetenzen stärker auf künftige Anforderungen und den Einsatz von KI ausrichtet.
Sicherheit im Luftraum im Fokus
Höhepunkt des Abends war das Referat von Peter Merz, CEO der Flugsicherungsorganisation Skyguide und ehemaliger Kommandant der Schweizer Luftwaffe. Er sprach über die zunehmende Bedeutung der Sicherheit im Luftraum und deren Zusammenhang mit geopolitischen Entwicklungen.
Merz zeigte auf, dass Luftsicherheit heute nicht mehr isoliert betrachtet werden könne. Vielmehr sei sie eng mit internationalen sicherheitspolitischen Herausforderungen verknüpft. Sicherheit entstehe dabei durch das Zusammenspiel von Präzision, Zusammenarbeit und verantwortungsvollem Handeln.
Bei sommerlichen Temperaturen bot der Anlass den Gästen Gelegenheit zum Austausch und zur Pflege bestehender Kontakte. Laut Veranstalter nahmen rund 100 geladene Gäste teil.