Frauenfelder Wirtschaft feiert «fünfzehn» mit Humor
Text: pd/stz.
Wie klingt ein Jubiläum? Beim 15. Tag der Frauenfelder Wirtschaft klang es nach herzhaftem Lachen, musikalischen Perlen und angeregten Gesprächen. Unter dem Motto «fünfzehn» brachen die Organisatoren bewusst mit der Tradition und setzten anstelle des gewohnten Morgenanlasses auf einen ebenso unterhaltsamen wie entspannten Abend.
Rund 360 geladene Gäste aus Wirtschaft, Bildung und Politik kamen am Donnerstag, 3. September, in Frauenfeld zusammen. Durch das Programm führte Lukas Rösch. Der Unternehmer und Moderator verband die einzelnen Programmpunkte mit sprachlicher Gewandtheit und sorgte dafür, dass der Jubiläumsabend seinen leichten und persönlichen Charakter behielt.
Auch bei seiner 15. Austragung hat der Tag der Frauenfelder Wirtschaft nichts von seinem Charme verloren. Im Gegenteil: Das ungewohnte Format zeigte, dass sich der traditionsreiche Netzwerkanlass immer wieder neu erfinden kann.
Ein Entertainer zwischen Politik und Publikum
Gastgeberin des Jubiläumsabends war die Frauenfelder Janico Holding AG. Geschäftsführer Pablo Moiron und sein Team verwandelten die Räumlichkeiten des Unternehmens in eine aussergewöhnliche Bühne für erstklassige Unterhaltung und persönliche Begegnungen.
Im Mittelpunkt stand Christian Jott Jenny. Der ausgebildete Sänger, Entertainer, Kulturunternehmer und noch bis Ende 2026 amtierende Gemeindepräsident von St. Moritz bewies eindrücklich, dass sich Politik, Musik und Humor ausgezeichnet verbinden lassen.
Mit seinem Gesangstalent, seiner Bühnenpräsenz und seinem unverwechselbaren Charme zog Jenny das Publikum rasch in seinen Bann. Er gewährte Einblicke in sein Leben als Künstler und Politiker, erzählte Anekdoten aus beiden Welten und erklärte, weshalb er Humor als wichtiges Schmiermittel für schwierige Situationen betrachtet.
Die Gäste erfuhren dabei auch, dass Auftritte an Beerdigungen zu den bestbezahlten Engagements eines Sängers gehören können. Passend dazu beendete Jenny seinen Auftritt mit einem Medley bekannter und häufig gespielter Trauerlieder. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Zürcher Staatsorchester, das den Abend mit grosser Virtuosität und viel Gespür für Jennys pointierte Darbietungen begleitete.
Ein grosses Dankeschön für 15 Jahre
OK-Präsident Florian Müller stellte seine Ansprache ganz ins Zeichen der Dankbarkeit. Sein Dank galt den Sponsoren, Partnern und Unterstützern, die den Tag der Frauenfelder Wirtschaft über viele Jahre begleitet und damit dessen kontinuierliche Durchführung ermöglicht haben.
Besonders gewürdigt wurden die scheidenden OK-Mitglieder Martina Pfiffner Müller, Pablo Moiron und Peter Koch. Sie wurden mit grossem Dank für ihren langjährigen Einsatz und ihr persönliches Engagement verabschiedet.
Obwohl das Jubiläumsprogramm bewusst neue Wege ging, blieb eine beliebte Tradition erhalten: Zum Abschluss wurde Ghackets mit Hörnli serviert. An langen Tafeln mitten im Hochregallager liessen die Gäste den Abend Revue passieren, knüpften neue Kontakte und vertieften bestehende Beziehungen.
Wer anschliessend noch nicht nach Hause gehen wollte, konnte den Jubiläumsabend an der erstmals eingerichteten Bar ausklingen lassen. Der Schlummertrunk war ein zusätzliches Geschenk des Organisationskomitees an die Gäste – und ein stimmungsvoller Schlusspunkt unter einen Tag der Frauenfelder Wirtschaft, der seinem Motto «fünfzehn» auf ebenso leichte wie unterhaltsame Weise gerecht wurde.