Ostschweiz

FHGR-Masterarbeit schafft es ins «BestMasters»-Programm

FHGR-Masterarbeit schafft es ins «BestMasters»-Programm
Kristin Kreibich
Lesezeit: 2 Minuten

Mit der Bestnote 6 ausgezeichnet und nun bei Springer Gabler publiziert: Kristin Kreibich hat an der Fachhochschule Graubünden untersucht, wie weit regenerative Geschäftsmodelle in Schweizer Unternehmen bereits verankert sind. Die Befragung von 147 Firmen zeigt: Viele Grundlagen sind vorhanden, doch Wissen und Expertise fehlen häufig noch.

Text: pd/stz.

Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle laufend an gesellschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Veränderungen anpassen. Einen vielversprechenden Ansatz bieten regenerative Geschäftsmodelle. Sie zielen nicht nur auf wirtschaftlichen Erfolg, sondern sollen gleichzeitig einen positiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft leisten.

Welche Rolle solche Modelle in Schweizer Unternehmen heute bereits spielen, hat Kristin Kreibich in ihrer Masterarbeit im Studiengang New Business an der Fachhochschule Graubünden untersucht. Ihre Arbeit wurde mit der Bestnote 6 bewertet und vom Wissenschaftsverlag Springer Gabler in das Publikationsprogramm «BestMasters» aufgenommen.

«Regenerative Geschäftsmodelle sind eine entscheidende Antwort auf die Herausforderungen heutiger Unternehmensführung. Ich freue mich über die Veröffentlichung meiner Masterarbeit, die zeigt, dass viele Schweizer Unternehmen die Grundlagen dafür bereits mitbringen – jetzt gilt es, den nächsten Schritt zu gehen», sagt Kristin Kreibich.

147 Schweizer Unternehmen befragt

Für ihre Untersuchung befragte Kreibich 147 Schweizer Unternehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Begriff «regenerative Geschäftsmodelle» in der Wirtschaft noch wenig bekannt ist. Gleichzeitig sind zentrale Elemente solcher Modelle in zahlreichen Unternehmen bereits vorhanden.

Dazu zählen insbesondere eine sinnorientierte Unternehmensausrichtung, der sogenannte Purpose, sowie Ansätze eines regenerativen Work Designs. Die befragten Firmen nehmen langfristig ausgerichtete regenerative Geschäftsmodelle mehrheitlich als Chance wahr.

Bei der konkreten Umsetzung bestehen allerdings weiterhin Hürden. Als eine der grössten Herausforderungen nennen die Unternehmen fehlende Fachkenntnisse und mangelnde Expertise. Kreibichs Arbeit liefert damit nicht nur einen Beitrag zu einem noch jungen Forschungsgebiet, sondern auch eine Orientierungshilfe für Firmen, die ihre Geschäftsmodelle zukunftsfähig weiterentwickeln wollen.

Wissenschaftliche Qualität trifft Praxisbezug

Mit dem Programm «BestMasters» zeichnet Springer Gabler besonders hochwertige Masterarbeiten aus, die an renommierten Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstanden sind. Berücksichtigt werden Arbeiten, die sowohl durch ihre wissenschaftliche Qualität als auch durch ihren Praxisbezug überzeugen.

«Auszeichnungen wie diese zeigen, was möglich ist, wenn Talent und wissenschaftliche Neugier zusammenkommen. Frau Kreibich hat sich während ihrer Masterarbeit kontinuierlich weiterentwickelt und ein Ergebnis erzielt, das Veröffentlichungsniveau erreicht», sagt FHGR-Dozent Frank Bau, der die Arbeit betreut hat.

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