Thurgau

EcoOst Arena nimmt Strommarkt 2040 ins Visier

EcoOst Arena nimmt Strommarkt 2040 ins Visier
Die EcoOst Arena 2026 findet in der Autobau Erlebniswelt in Romanshorn statt
Lesezeit: 2 Minuten

Wie muss sich die Ostschweiz aufstellen, damit ihre Stromversorgung auch 2040 sicher und bezahlbar bleibt? An der EcoOst Arena vom 26. August diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Energieversorgung über neue Marktbedingungen, investitionsfähige Strukturen und die Folgen für den Wirtschaftsstandort.

Text: pd/stz.

Strom ist für Unternehmen eine unverzichtbare Grundlage. Gleichzeitig können Produzenten und Investoren ihre Versorgungsstrukturen kaum frei wählen. Diese sind historisch gewachsen, stark öffentlich geprägt und seit Jahrzehnten im Kern weitgehend unverändert.

Doch die Anforderungen steigen: Geopolitische Spannungen, die Energiewende, der Ausbau erneuerbarer Energien, die Digitalisierung und die ungeklärte europäische Einbindung der Schweiz verändern den Strommarkt grundlegend. Damit gewinnen Versorgungssicherheit und bezahlbare Energie als Standortfaktoren weiter an Bedeutung.

Unter dem Titel «Strommarkt 2040: Versorgung sichern, Strukturen erneuern» nehmen die IHK St.Gallen-Appenzell und die IHK Thurgau diese Herausforderungen an der EcoOst Arena in Romanshorn auf. Im Zentrum steht die Frage, ob die heutige Versorgungslandschaft beweglich und investitionsfähig genug ist, um die kommenden Aufgaben zu bewältigen.

Eisenring zeigt den Handlungsbedarf auf

Nach der Begrüssung durch Jérôme Müggler, Direktor der IHK Thurgau, eröffnet Christoph Eisenring die inhaltliche Diskussion. Der Senior Fellow von Avenir Suisse beleuchtet den Handlungsbedarf und die Perspektiven des Schweizer Strommarkts.

An der anschliessenden Podiumsdiskussion nehmen der St.Galler Ständerat Beni Würth, der Amlikon-Bissegger Gemeindepräsident Thomas Ochs, Model-Schweiz-COO Sarah Model und Peter Graf, Unternehmensleiter der St.Galler Stadtwerke, teil.

Damit treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander: die nationale Politik, die kommunalen Eigentümer, ein energieintensives Industrieunternehmen und ein städtischer Energieversorger. Diskutiert wird, welche Rahmenbedingungen die Ostschweiz benötigt, damit Investitionen rechtzeitig erfolgen und die Versorgung auch unter veränderten Marktbedingungen zuverlässig bleibt.

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Wissenschaft liefert konkrete Impulse

Zwei Fachimpulse ergänzen die Podiumsdiskussion. Markus Friedl, Leiter des Instituts für Energietechnik der OST, zeigt auf, was für die Versorgungssicherheit der Zukunft technisch möglich ist und welche Voraussetzungen dafür zusammenspielen müssen.

Christian Opitz, Leiter des Kompetenzzentrums Energiemanagement der Universität St.Gallen, richtet den Blick auf die politischen und strukturellen Fragen. Unter dem Titel «Fit für 2040» erläutert er, was Politik und Eigentümer von Energieversorgungsunternehmen bereits heute klären müssen.

Das Schlusswort hält Markus Bänziger, Direktor der IHK St.Gallen-Appenzell. Anschliessend bietet ein Apéro Gelegenheit, die Diskussion im persönlichen Austausch weiterzuführen.

Die EcoOst Arena findet am Mittwoch, 26. August 2026, von 18 bis 19.30 Uhr in der Autobau Erlebniswelt in Romanshorn statt. Das Eintreffen der Gäste beginnt um 17.30 Uhr.

Anmeldung: www.ecoost.ch

 

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