Böni wechselt in die FCB-Führung
Text: stz.
Mit der Verpflichtung von Andreas Böni erweitert der FC Basel 1893 seine Führungsstruktur und stärkt seine Kommunikation. Die neue Funktion verbindet operative Verantwortung auf Holdingebene mit der strategischen Weiterentwicklung der Clubkommunikation. Böni soll als Bindeglied zwischen Eigentümern, Geschäftsleitung und Club wirken.
Zu seinen Aufgaben gehört es, die Kommunikation und die Content-Strategie über sämtliche relevanten Kanäle weiterzuentwickeln. Im Zentrum stehen eine klare Positionierung, eine stärkere öffentliche Präsenz und die Ansprache neuer Anspruchsgruppen. Gleichzeitig will der Club die Nähe zu seinen Fans und zur Region stärken.
«Andreas Böni kennt den Schweizer Fussball, die Medien und die Mechanismen der öffentlichen Kommunikation und bringt journalistische sowie Content-strategische Erfahrung, Führungsstärke und ein grosses Netzwerk mit», erklären David Degen, Ursula Rey und Andreas Rey im Namen der FC Basel Holding AG. Die Eigentümer sehen in ihm eine wichtige Ergänzung auf strategischer Ebene und für die Schnittstelle zur operativen Führung. «Wir sind überzeugt, dass er dazu beitragen wird, dass die Kommunikation authentisch bleibt und die Nähe zu den Fans und der Region gestärkt wird.»
Der Toggenburger bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung im Sportjournalismus mit, davon 18 Jahre in Führungsfunktionen: Er arbeitete unter anderem für «Sport Bild», war Fussballchef und stellvertretender Chefredaktor des «Blicks» und übernahm später die Chefredaktion von blue Sport. 2025 erschien sein Buch «Mensch Fussballstar», in dem er sich mit Tabus im Fussball auseinandersetzte.
Bis zu seinem Wechsel bleibt Andreas Böni als Chefredaktor bei blue Sport angestellt. Bei Themen zur Super League tritt er ab sofort in den Ausstand.
Für Böni bedeutet die neue Aufgabe einen Wechsel von der journalistischen Beobachtung in die Führung eines der bekanntesten Schweizer Fussballclubs. «Der FC Basel ist einer der bedeutendsten Fussballclubs der Schweiz und weit mehr als ein Sportverein. Er steht für Emotionen, Geschichte, Identität und eine ganze Region», sagt er. Sein Ziel formuliert er so: «Mein Anspruch ist es, den FC Basel kommunikativ noch näher an die Menschen zu bringen, gleichzeitig klare Strukturen zu schaffen und den Club nach innen wie nach aussen überzeugend zu vertreten.»