Am Digital Summit trifft globale Technologie auf europäische Souveränität
Im Zentrum des Programms stehen konkrete Anwendungen, strategische Perspektiven und die verantwortungsvolle Gestaltung technologischer Innovation. Marc Stampfli, Business Director Switzerland bei Nvidia, zeigt auf, welches Potenzial in Deep Learning, High-Performance Computing und Quantencomputing liegt. Nvidia hat sich in den vergangenen Jahren vom Chip-Spezialisten zu einem zentralen Treiber der globalen KI-Entwicklung entwickelt und liefert heute die technologische Basis für KI-Systeme, die branchenübergreifend eingesetzt werden.
Die ethische Dimension der Digitalisierung beleuchtet Cornelia Diethelm, Gründerin des Centre for Digital Responsibility aus Kölliken. Sie zeigt, wie Unternehmen ethische Leitplanken in der Praxis umsetzen können und weshalb verantwortungsvolle Digitalisierung eine Voraussetzung für Vertrauen, Akzeptanz und nachhaltige Innovation ist.
Einen unternehmerischen Blick auf skalierbare KI-Innovationen bringt Karsten Neugebauer ein. Als Mitgründer der G2K Group, die 2023 vom US-Technologiekonzern ServiceNow übernommen wurde, verantwortete er einen der bedeutendsten KI-Exits Europas. Sein Beitrag zeigt, welches wirtschaftliche Potenzial europäische KI-Unternehmen im internationalen Wettbewerb entfalten können.
«Welches Potenzial können europäische KI-Unternehmen im internationalen Wettbewerb entfalten?»
An der Schnittstelle von Datenanalyse und Life Sciences gestaltet Viktoria de La Rochefoucauld von Palantir Technologies die digitale Transformation in einem der sensibelsten und zugleich innovativsten Wirtschaftsbereiche mit. Dessen Anforderungen liefern wertvolle Erkenntnisse darüber, was Software leisten muss, um in der Praxis tatsächlich zu funktionieren.
Mit Professor Marco Hutter von der ETH Zürich ist zudem einer der weltweit führenden Robotikforscher zu Gast. Seine Arbeit an autonomen Systemen und intelligenten Maschinen zeigt, wie Robotik und Künstliche Intelligenz in realen Umgebungen zusammenwirken und welche Rolle Europa in dieser technologischen Entwicklung einnehmen kann. Auch die öffentliche Hand steht im Fokus des Digital Summit: Wirtschaftsminister Hubert Büchel gibt Einblick in die Digitalstrategie des Fürstentums Liechtenstein, während Fabian Schmid, Leiter des Amts für Informatik, aktuelle E-Government-Projekte vorstellt und deren Bedeutung für eine zukunftsfähige Verwaltung einordnet. Moderiert wird die Veranstaltung von Peter Beck.
Der Digital Summit richtet sich an Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie an technologieinteressierte Unternehmer aus dem gesamten Alpenrheintal. Erwartet werden mehrere hundert Teilnehmer, die sich über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Chancen der digitalen Transformation austauschen. Den Abschluss bildet ein Networking-Apéro, der Raum für neue Ideen, Kooperationen und Partnerschaften bietet.