Zwei junge Malerinnen schliessen mit 5,3 ab
Text: Christoph Lampart
Nun konnten sie am 3. Juli im «Klein Rigi» in Schönenberg an der Thur im Kreis ihrer Familien, Freunde und Ausbildner das Ende ihrer Ausbildung in gediegenem Rahmen feierlich begehen.
Drei Malerinnen erzielten dabei eine Note von 5 und höher. Die besten Leistungen lieferten mit der Durchschnittsnote 5,3 bei den Lehrabschlussprüfungen zwei Malerinnen EFZ ab, nämlich Sophia Aline Erni aus Braunau (Lehrbetrieb: Baumgartner Malergeschäft in Zezikon) und Saphira Haueis aus Berg (Lehrbetrieb: H. Sutter AG, Schönenberg an der Thur). Anne Nicole Lüchinger aus Weinfelden (Note 5,1, Lehrbetrieb: Maler Vock AG, Weinfelden) komplettierte das «Über-5er-Trio».
Qualität geht klar vor Quantität
Der Chefexperte der QV-Prüfungen, Marcel Langenauer, hatte viel Freude an den erbrachten Leistungen, konnte doch der Wert der Durchschnittsnoten im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 von 4,6 auf 4,8 gesteigert werden.
Langenauer machte dieses stattliche Leistungsplus zum einen am motivierten Berufsnachwuchs selbst fest, führte aber noch einen anderen Punkt ins Feld: «Wir haben in den letzten Jahren nicht mehr alle bis zum Ende mitgezogen, sondern bei ungenügenden Leistungen schon früher ausgesiebt. Dies zeigt sich nun auch deutlich an den viel besseren Durchschnittsnoten», so Marcel Langenauer.
Mit Farben Stimmungen erzeugt
Auch die Präsidentin des Thurgauer Maler-Unternehmerverbandes, Gabi Neumann, Steckborn, lobte die frischgebackenen Berufsleute. «Ihr habt gelernt, wie man mit Farbe Stimmungen erzeugt und Räume verwandelt. Seid auch in Zukunft zuverlässig und behaltet euren Blick fürs Detail», so Gabi Neumann.
Wohlwollende Worte gab’s auch von Marc Müller, seines Zeichens Prorektor am Gewerblichen Bildungszentrum in Weinfelden. Für ihn seien sie heute alle «Queens and Kings». Denn durch den Abschluss ihrer Grundbildung hätten alle Malerinnen und Maler EFZ und EBA nicht nur ein persönliches Highlight gesetzt, sondern darüber hinaus auch die Voraussetzungen geschaffen, dass «unsere Welt durch Sie ein wenig farbiger wird».