Würth-Gruppe nach wie vor auf Wachstumskurs
22.01.2020

Würth-Gruppe nach wie vor auf Wachstumskurs

Der Umsatz steigt international um 4,8 Prozent auf neuen Rekordwert von 14,27 Milliarden Euro, während die Würth-Gruppe Schweiz mit Hauptsitz in Chur das Jahr 2019 mit einem Umsatzwachstum von 4,1 Prozent abschliessen konnte, was ein Resultat von 949,8 Millionen Euro bedeutet.

Die gesamte Würth-Gruppe verzeichnet 2019 gemäss vorläufigem Konzernabschluss einen Umsatz von 14,27 Milliarden Euro (Vorjahr: 13,62 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Wachstum von 4,8 Prozent. Bereinigt um Kurseffekte liegt das Plus bei 4,2 Prozent.

Die Würth-Gruppe Schweiz konnte das Jahr 2019 mit einem Umsatzwachstum von 4,1 Prozent abschliessen, was ein Resultat von 949,8 Millionen Euro bedeutet.

Die Umsatzentwicklung 2019 verlief ungewöhnlich heterogen. Dies zeigt sich in der unterschiedlichen Entwicklung der einzelnen Regionen einerseits und innerhalb der Geschäftsbereiche des Konzerns andererseits.

Der Elektrogrosshandel konnte sogar zweistellig wachsen – auch beeinflusst durch die 2019 getätigte Akquisition der Grupo Electro Stocks S.L.U. – einem der führenden spanischen Elektrogrosshändler.

Der E-Business-Umsatz wuchs überproportional und liegt 2019 bei 2,6 Milliarden Euro. Der Anteil am Konzernumsatz hat sich damit auf 18,3 Prozent erhöht.

Betriebsergebnis
Das Betriebsergebnis des Konzerns liegt nach vorläufigen Berechnungen mit rund 750 Millionen Euro um 13,8 Prozent unter dem Vorjahr (2018: 870 Millionen Euro). Ursächlich für diesen Rückgang ist die unter Druck geratene Rohertragsmarge. Die steigenden Einkaufspreise konnten nicht durchgängig an die Kunden am Markt weitergegeben werden. Zusätzlich hat die Würth-Gruppe weiterhin in den Ausbau des Geschäftsmodells und in Wachstumsinitiativen investiert.

Mitarbeiter
Die Zahl der Angestellten hat sich 2019 von 77’080 um 1’606 auf 78’686 erhöht. Im Aussendienst beschäftigt der Konzern 33’979 Mitarbeiter.

In der Schweiz sind per Ende 2019 1'440 Angestellte beschäftigt (Wachstum von 3,7 Prozent zum Vorjahr).