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Wagner macht definitiv zu

Wagner macht definitiv zu
CEO und Mitinhaber Silvan Halter: «Ausserordentlich schmerzhafter Schritt»
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Die Rettung ist gescheitert: Die Wagner AG in Waldstatt hält an ihrer Schliessung fest. 69 Arbeitsplätze sind betroffen. Zusätzliche Kundenaufträge verschaffen dem Familienunternehmen jedoch mehr Zeit: Die Produktion soll bis Ende März 2027 weiterlaufen.

Text: pd/stz.

Neue Bestellungen ermöglichen nun eine längere und umfangreichere Ausproduktion als ursprünglich angenommen

Mit Zustimmung des Sachwalters plant Wagner, die Fertigung bis Ende März 2027 fortzuführen. Dadurch können voraussichtlich mehr Mitarbeiter während der Übergangsphase weiterbeschäftigt werden. Gleichzeitig soll die zusätzliche Zeit helfen, Kundenprojekte sorgfältig an geeignete Partner zu übergeben.

Nach aktuellem Stand sind 69 Arbeitsplätze von der Einstellung beziehungsweise Übertragung der Geschäftsaktivitäten betroffen. Kündigungen und Austritte erfolgen gestaffelt. Ein gemeinsam mit dem Sachwalter verabschiedeter freiwilliger Sozialplan umfasst Unterstützung bei der Stellensuche, persönliche Beratung und die aktive Vermittlung an industrielle Partner und weitere Unternehmen.

«Die definitive Schliessung unseres Familienunternehmens ist für uns ein ausserordentlich schmerzhafter Schritt», sagt CEO und Mitinhaber Silvan Halter. Die zusätzliche Produktionszeit wolle Wagner nutzen, um möglichst viele Mitarbeiter vorübergehend weiterzubeschäftigen und sie bei der Suche nach einer neuen beruflichen Perspektive zu unterstützen.

Halter führt das über 80-jährige Familienunternehmen in dritter Generation. Wagner entwickelt und produziert Komponenten und Baugruppen aus Metall und Kunststoff, unter anderem für die Automobilindustrie sowie den Maschinen- und Anlagenbau.

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