US-Geschäft beflügelt Sportradar
Text: stz.
In den USA erhöht Sportradar den Umsatz um 47 Prozent. Damit steuert der Markt inzwischen 27 Prozent zum Konzernumsatz bei. Im übrigen Geschäft beträgt das Wachstum 17 Prozent.
Zusätzlichen Schub bringen die übernommenen Sportrechte von IMG Arena und die Nachfrage von Prognosemärkten, auf denen Teilnehmer auf den Ausgang von Ereignissen setzen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen steigt um 21 Prozent auf 102 Millionen Euro.
Über die ersten neun Monate bleibt der Gewinn allerdings deutlich unter dem Vorjahr: Er sinkt von 95,9 auf 17,2 Millionen Euro. Ein wesentlicher Grund sind Währungseffekte: Auf hohe Währungsgewinne im Vorjahr folgen 2026 Verluste.
An den Jahreszielen hält Sportradar fest. Der Konzern erwartet einen Umsatz zwischen 1,518 und 1,533 Milliarden Euro sowie ein bereinigtes Ebitda von 360 bis 368 Millionen Euro.