27.08.2018

Tausende rollten über SlowUp-Strecke

Der 17. SlowUp Bodensee Schweiz war ein voller Erfolg: Das gute Wetter spielte den Organisatoren auch dieses Jahr in die Hände, sodass rund 30’000 Teilnehmer, darunter Familien, Kinder und Erwachsene, die 40 Kilometer lange, von 10 bis 17 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrte Strecke, aus eigener Muskelkraft gemütlich absolvieren konnten.

Ob mit dem Velo, den Skates oder nicht alltäglichen Gefährten, die vielen atemberaubende Blicke schweiften vom Bodensee bis zum Säntis im Alpsteinmassiv. Viele Teilnehmer wagten es bereits zum Startschuss auf den Rundkurs über die flache Strassen zu rollen und genossen Mostindien auf ihre eigene Weise. Sei es bei einem kühlen Getränk in einem der vielen Beizli und Festwirtschaften in den Dörfern entlang der Strecke, in den grossen Villages wo über 80 Attraktionen angeboten wurden oder beim Liegen in der Wiese unter dem Apfelbaum. Das Strahlen der Augen von jung bis alt bestätigte die zufriedenen Gemüter.

Unterhaltung für Gross und Klein
Nicht nur die an diesem Tag für den motorisierten Verkehr gesperrte Strecke vermochte Tausende Freizeitsportler zu mobilisieren. Auch das Rahmenprogramm entlang der Strecke lud in seiner gesamten Vielfalt zum Verweilen ein. Auf den beiden grossen Festplätzen in Romanshorn und Amriswil präsentierten sich auf den OpenStage-Bühnen packende musikalische Darbietungen aus der regionalen Musikszene. Überhaupt bot der SlowUp für den Nachwuchs einiges, vom Glücksrad bis zur Hüpfburg war für das Wohl der Kleinen bestens gesorgt.

Fröhliche Stimmung bei Teilnehmern und Helfern
Der SlowUp Bodensee Schweiz ist einer der traditionsreichsten und beliebtesten der ganzen Veranstaltungsreihe. «Dieses autofreie Happening des Genusses und der Langsamkeit wäre nicht möglich ohne die über 300 Helferinnen und Helfer in den neun SlowUp-Gemeinden», sagt OK-Präsident Christoph Tobler, «und auch den zahlreichen Sponsoren gebührt für ihre grosszügige Unterstützung des Anlasses ein grosser Dank.» Bis zum offiziellen Anlassende um 17 Uhr - und teils noch länger - herrschte fröhliche und gesellige Stimmung. So zeigen sich denn auch die Betreiber der Verpflegungsstände und Zelte mit dem Anlass zufrieden. Die Sanitätsposten mussten neben Wespenstiche noch ein paar Schürfwunden behandeln.