St.Gallen

Swiss Founders Fund startet Venture Studio für KI-Unternehmen

Swiss Founders Fund startet Venture Studio für KI-Unternehmen
Start-up-Investor Patrick Degen
Lesezeit: 2 Minuten

Der St.Galler Swiss Founders Fund erweitert sein Engagement in der Start-up-Förderung. Mit dem neuen SFF Studio hat die Venture-Capital-Gesellschaft ein Venture Studio lanciert, das Gründer beim Aufbau von KI-basierten Unternehmen unterstützt. Die erste Kohorte mit sieben Teilnehmern hat diese Woche begonnen.

Text: pd/red

Für das Programm wurden sieben sogenannte Venture Builders aus rund 500 Bewerbungen ausgewählt. Während eines 14-wöchigen Programms entwickeln sie Geschäftsideen, testen deren Markttauglichkeit und sollen daraus eigenständige Unternehmen aufbauen.

Anders als klassische Förderprogramme setzt das SFF Studio bereits vor der eigentlichen Unternehmensgründung an. Die Teilnehmer bringen nicht zwingend eine bestehende Geschäftsidee mit. Stattdessen werden sie zu Teams zusammengestellt und bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle begleitet.

KI als Kern des Geschäftsmodells

Im Zentrum stehen Unternehmen, bei denen Künstliche Intelligenz nicht nur unterstützend eingesetzt wird, sondern einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil schaffen soll. Nach Angaben des Swiss Founders Fund müssen die Teams aufzeigen, wie KI einen nachhaltigen Mehrwert für ihr Geschäftsmodell generiert.

Begleitet werden die Teilnehmer von Mentoren aus den Bereichen Venture Capital, Unternehmensaufbau, Technologie, Produktentwicklung und Fundraising. Zum Netzwerk gehören Unternehmer, Investoren und Führungskräfte mit Erfahrungen bei internationalen Technologieunternehmen und Start-ups.

nitiative aus St.Gallen

Das SFF Studio ist Teil des Swiss Founders Fund mit Sitz in St.Gallen. Der Fonds investiert in junge Technologieunternehmen und erweitert mit dem Venture Studio seine Aktivitäten im Bereich Unternehmensentwicklung.

Geleitet wird das Programm von Jacopo Trinca. Unterstützt wird er von den SFF-Partnern Patrick Degen und Christian Mischler sowie Programmkoordinator Paul Goth.

Die erste Kohorte läuft bis Ende September. Ziel ist es, die entwickelten Projekte bis dahin in eigenständige Unternehmen zu überführen und auf eine erste Finanzierungsrunde vorzubereiten.

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