Swiss Founders Fund startet Venture Studio für KI-Unternehmen
Text: pd/red
Für das Programm wurden sieben sogenannte Venture Builders aus rund 500 Bewerbungen ausgewählt. Während eines 14-wöchigen Programms entwickeln sie Geschäftsideen, testen deren Markttauglichkeit und sollen daraus eigenständige Unternehmen aufbauen.
Anders als klassische Förderprogramme setzt das SFF Studio bereits vor der eigentlichen Unternehmensgründung an. Die Teilnehmer bringen nicht zwingend eine bestehende Geschäftsidee mit. Stattdessen werden sie zu Teams zusammengestellt und bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle begleitet.
KI als Kern des Geschäftsmodells
Im Zentrum stehen Unternehmen, bei denen Künstliche Intelligenz nicht nur unterstützend eingesetzt wird, sondern einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil schaffen soll. Nach Angaben des Swiss Founders Fund müssen die Teams aufzeigen, wie KI einen nachhaltigen Mehrwert für ihr Geschäftsmodell generiert.
Begleitet werden die Teilnehmer von Mentoren aus den Bereichen Venture Capital, Unternehmensaufbau, Technologie, Produktentwicklung und Fundraising. Zum Netzwerk gehören Unternehmer, Investoren und Führungskräfte mit Erfahrungen bei internationalen Technologieunternehmen und Start-ups.
nitiative aus St.Gallen
Das SFF Studio ist Teil des Swiss Founders Fund mit Sitz in St.Gallen. Der Fonds investiert in junge Technologieunternehmen und erweitert mit dem Venture Studio seine Aktivitäten im Bereich Unternehmensentwicklung.
Geleitet wird das Programm von Jacopo Trinca. Unterstützt wird er von den SFF-Partnern Patrick Degen und Christian Mischler sowie Programmkoordinator Paul Goth.
Die erste Kohorte läuft bis Ende September. Ziel ist es, die entwickelten Projekte bis dahin in eigenständige Unternehmen zu überführen und auf eine erste Finanzierungsrunde vorzubereiten.