SnapCheck will Transparenz in den Krankenkassen-Dschungel bringen
Text: pd/stz.
Während die Diskussion um steigende Krankenkassenprämien in der Schweiz anhält, stehen viele Versicherte vor einem grundlegenden Problem: Sie verstehen ihre eigene Police kaum. Allgemeine Versicherungsbedingungen, komplizierte Leistungsbeschreibungen und versteckte Details – etwa bei Zusatzleistungen wie Heuschnupfen-Behandlungen – machen einen transparenten Vergleich schwierig.
Hier setzt die SnapCheck GmbH mit Sitz in Eggersriet an. Das Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, die den klassischen Policen-Check deutlich vereinfacht. Nutzer laden ihre bestehenden Versicherungsdokumente digital hoch. Eine KI-gestützte Analyse prüft diese in Zusammenarbeit mit angebundenen Krankenkassen und zeigt objektiv auf, wo konkretes Sparpotenzial besteht und welche Leistungslücken vorliegen. Dabei verzichtet SnapCheck bewusst auf klassische Verkaufsmechanismen.
Für seinen innovativen Ansatz wurde das Unternehmen 2025 mit dem zweiten Platz beim Publikumspreis des Swiss Insurance Innovation Award ausgezeichnet. Geschäftsführer Thomas Stehle sieht darin eine Bestätigung des Konzepts: Ziel sei es, Transparenz in einen Markt zu bringen, der für viele Versicherte unübersichtlich und intransparent sei.
Das Angebot ist vollständig digital und ortsunabhängig nutzbar. Der Check soll Zeit sparen und eine fundierte Entscheidungsgrundlage schaffen – nicht nur in der Phase des jährlichen Kassenwechsels, sondern ganzjährig.
SnapCheck ist seit wenigen Wochen am Markt aktiv und verzeichnet bereits eine hohe Nachfrage. Das Unternehmen versteht sich als technologiegetriebener Impulsgeber, der zeigt, wie künstliche Intelligenz den Schweizer Versicherungsmarkt transparenter und fairer gestalten kann.