Schmid räumt doppelt ab
Text: pd/stz.
Willi Schmid gehört zu den erfolgreichen Ostschweizer Teilnehmern der diesjährigen Swiss Cheese Awards in Freiburg. Der Käser der Städtlichäsi Lichtensteig gewinnt gleich zwei Kategorien: Mit «Fässli» entscheidet er den Wettbewerb der Blauschimmelkäse für sich. Einen weiteren Sieg holt er bei den Käseinnovationen.
Auch andere St.Galler Produzenten setzen sich an die Spitze ihrer Kategorien. Marco Luchsinger von der Alpkäserei Flumserberg gewinnt mit «Flumser Alpraclette» bei den Raclette- und Bratkäsen ohne aromatisierende Zusätze. Yvonne und Florian Tischhauser aus Grabs siegen mit «Mafuni’s Bloderkäse AOP». Thomas Stadelmann von der Käserei Stofel in Unterwasser überzeugt mit seinem «Geissenbergkäse» bei den Ziegenkäsen der Gruppe Extrahart-, Hart- und Halbhartkäse.
Mit einer besonders breiten Ausbeute kehrt die Berg-Käserei Gais zurück: Zehn ihrer Spezialitäten erhalten ein Diplom. Sieben Auszeichnungen entfallen auf Halbhartkäse ohne Zusätze ab drei Kilogramm Laibgrösse, darunter «Säntis Bergkäse», «Senner Extra» und «Rustico Nostrano». Weitere Diplome gehen an «Maiblumen Raclette», «Raclette Knoblauch» und «Kümmel Bergkäse».
Auch der Thurgau ist vertreten: Strähl Käse aus Siegershausen erhält unter anderem Diplome für «Raclette Surchoix» und «Bonaparte Pfeffer». Tannzapfenland Käse aus Wiezikon bei Sirnach wird für Rohmilch-Tilsiter ausgezeichnet. Im Appenzellerland gehören zudem die Urnäscher Milchspezialitäten zu den mehrfach diplomierten Betrieben.
Die Preisverleihung fand am 9. Oktober im Rahmen der 14. Swiss Cheese Awards statt. Neben den 33 Kategoriensiegern wurden drei übergeordnete «Swiss Champions» gekürt. Diese Titel gingen an einen Gruyère d’alpage AOP aus Corbières, einen Tête de Moine AOP aus Corgémont und die Tomme Fleurette aus Rougemont.