St.Gallen

Rheintaler Raiffeisenbanken wachsen auf breiter Front

Rheintaler Raiffeisenbanken wachsen auf breiter Front
Die erfolgreichen Lehrabgänger 2026 von links: Luca Schmenger und Leontina Krstic, Raiffeisenbank Oberes Rheintal; Livio Knechtle, Raiffeisenbank Mittelrheintal; Simona Holenstein, Raiffeisenbank Diepoldsau-Schmitter; Simon Mehari, Raiffeisenbank Unteres Rheintal; Larissa Nüesch, Raiffeisenbank Mittelrheintal; und Lukas Mäser, Raiffeisenbank Marbach-Rebstein
Lesezeit: 2 Minuten

Die fünf Rheintaler Raiffeisenbanken haben im ersten Halbjahr 2026 kräftig zugelegt. Der Geschäftserfolg stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 71,6 Prozent auf 14,1 Millionen Franken. Auch die Kundenausleihungen und die Depotvermögen wuchsen deutlich. Sie erreichten 5,38 beziehungsweise 1,71 Milliarden.

Text: pd/stz.

Die Raiffeisenbanken Diepoldsau-Schmitter, Marbach-Rebstein, Mittelrheintal, Oberes Rheintal und Unteres Rheintal blicken auf ein ausgezeichnetes erstes Halbjahr 2026 zurück. Die gemeinsame Bilanz zeigt eine positive Entwicklung in fast allen zentralen Geschäftsbereichen und bestätigt die starke Verankerung der fünf Institute in der Region.

Die konsolidierte Bilanzsumme erhöhte sich seit Ende 2025 um 1,63 Prozent auf 6,13 Milliarden Franken. Die Kundenausleihungen stiegen um 1,72 Prozent auf 5,38 Milliarden. Damit festigten die Banken ihre starke Stellung im regionalen Hypothekargeschäft.

Die Kundengelder lagen mit 3,91 Milliarden leicht unter dem Stand von Ende 2025. Der Rückgang belief sich auf 0,5 Prozent.

Depotvermögen wachsen um 13 Prozent

Besonders dynamisch entwickelte sich das Anlagegeschäft. Das Depotvolumen nahm im ersten Halbjahr um 13,02 Prozent auf 1,71 Milliarden Franken zu. Dazu trugen sowohl die positive Entwicklung an den Finanzmärkten als auch die anhaltend hohe Nachfrage nach Anlage- und Vermögensberatung bei.

Auch ertragsseitig verbesserte sich das Ergebnis deutlich. Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 21,2 Prozent auf 24,7 Millionen. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultierte ein Plus von 13,72 Prozent.

Unter dem Strich erzielten die fünf Rheintaler Raiffeisenbanken einen Geschäftserfolg von 14,1 Millionen. Das entspricht einer Steigerung um 71,57 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Aufgrund dieser Entwicklung blicken die Institute zuversichtlich auf das zweite Halbjahr und erwarten weiterhin einen guten Geschäftsgang.

Mattes Films  

Zahl der Mitglieder steigt weiter

Auch die Zahl der Genossenschaftsmitglieder nahm erneut zu. Innert sechs Monaten kamen 246 Personen hinzu. Per Ende Juni zählten die fünf Banken insgesamt 41’635 Mitglieder, 0,59 Prozent mehr als zu Jahresbeginn.

Die Entwicklung unterstreicht nach Angaben der Banken das anhaltend hohe Vertrauen der Bevölkerung. Mit 15 Standorten im Rheintal pflegen die Institute eine ausgeprägte Kundennähe und begleiten Privatpersonen sowie Unternehmen langfristig.

Neben Mitgliedervorteilen, vergünstigten Erlebnissen und regionalen Aktionen bieten die Banken auch jungen Mitgliedern verschiedene Veranstaltungen. Zu den Höhepunkten gehört der gemeinsame Ausflug in den Europa-Park, an dem jährlich rund 1000 junge Rheintaler teilnehmen. 2026 finden die beiden Ausflüge am 8. und 17. Oktober statt.

Alle Lehrabgänger bleiben den Banken erhalten

Einen hohen Stellenwert hat auch die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte. Derzeit absolvieren 22 Lernende ihre Ausbildung bei den fünf Rheintaler Raiffeisenbanken. Sieben von ihnen haben ihre Lehre im Sommer 2026 erfolgreich abgeschlossen.

Besonders erfreulich für die Institute: Sämtliche Absolventen bleiben den Rheintaler Raiffeisenbanken nach ihrem Lehrabschluss erhalten. Gleichzeitig beginnen sieben neue Lernende ihre berufliche Laufbahn bei der Bankengruppe.

Auch interessant

Rheintaler Raiffeisenbanken erfolgreich unterwegs
St.Gallen

Rheintaler Raiffeisenbanken erfolgreich unterwegs

Engeler wird St.Galler Standortförderer
St.Gallen

Engeler wird St.Galler Standortförderer

Grand Resort Bad Ragaz investiert drei Millionen in den Golfplatz
St.Gallen

Grand Resort Bad Ragaz investiert drei Millionen in den Golfplatz