St.Gallen

Lekkas in KMU-HSG-Direktion gewählt

Lekkas in KMU-HSG-Direktion gewählt
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Mit Prof. Dr. Henrik Lekkas gewinnt das KMU-Institut der Universität St.Gallen ein neues Mitglied der Direktion und einen international ausgewiesenen Entrepreneurship-Forscher. Er hat am 1. Februar 2026 seine Professur angetreten und verstärkt die Institutsleitung.

Text: pd/stz.

Am 1. Februar 2026 hat Prof. Dr. Henrik Lekkas seine Stelle als assoziierter Professor für Entrepreneurship und Owner-Managed Firms angetreten. Zu demselben Zeitpunkt wurde er vom Universitätsrat der Universität St.Gallen in die Direktion des KMU-Instituts gewählt. Die Institutsleitung setzt sich aus Prof. Dr. Thomas Zellweger (geschäftsführend), Prof. Dr. Urs Fueglistaller, Prof. Dr. Isabella Hatak und Prof. Dr. Henrik Lekkas zusammen.

Zuvor war Lekkas Professor für Entrepreneurship an der IE Business School in Madrid. Zuletzt war er dort als Assistenzprofessor im Tenure-Track tätig. In seiner Forschung beschäftigt er sich insbesondere mit effizienter Kommunikation in innovativen Unternehmen und deren Einfluss auf den unternehmerischen Erfolg. Davor promovierte er an der Universität St.Gallen.

Forschung zur Entscheidungsfindung in eigentümergeführten Unternehmen

Die Forschung von Henrik Lekkas konzentriert sich auf die Frage, wie unternehmerische Kommunikation Fundraising, Partnerschaften und Strategien beeinflusst, und schlägt dabei eine Brücke zwischen Theorie und Praxis. Die Kernbereiche seiner Arbeit sind unternehmerische Kommunikation und Heuristiken sowie die Entscheidungsfindung in eigentümergeführten Unternehmen.

In seiner Forschung führt er KI-gestützte Experimente und quantitative Feldstudien durch und baut dafür eigene Datensätze auf. Er publiziert in führenden akademischen Fachzeitschriften wie dem Journal of Management sowie in praxisorientierten Publikationen wie der Harvard Business Review. Über seine Arbeit wurde auch in Medien wie dem Wall Street Journal berichtet. Seine Forschungsergebnisse dienen Investoren und politischen Entscheidungsträgern als Orientierungshilfe und verbessern reale Fundraising- und Strategieprozesse.

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Praxisnaher Ansatz in der Lehre mit direktem Bezug zur Industrie

Die Lehrphilosophie von Henrik Lekkas zielt darauf ab, Studenten zu begeistern, herauszufordern und ihnen das nötige Rüstzeug mitzugeben. Sie umfasst massgeschneiderte Zielsetzungen: Unternehmensgründung für MBA-Programme, strategische Zusammenarbeit für Führungskräfte sowie Unterstützung bei der Platzierung von Doktoranden.

Er verwendet eine Mischung aus sozialer Lerntheorie, Fallstudien und praktischer Anwendung und integriert Erkenntnisse aus seiner Executive Education an der Harvard Business School, dem CAS in Hochschuldidaktik der Universität St.Gallen sowie dem KI-Programm der IE University. Durch seinen praxisnahen Ansatz mit direktem Bezug zur Industrie stellt er sicher, dass Studenten sowohl umsetzbare Fähigkeiten als auch das Selbstvertrauen erwerben, diese anzuwenden.

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