St.Gallen

HSG-Gründungen schaffen tausende Arbeitsplätze

HSG-Gründungen schaffen tausende Arbeitsplätze
Für HSG-Prorektor Dietmar Grichnik ist Unternehmertum ein zentraler Bestandteil der Universität
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Aus dem Umfeld der Universität St.Gallen sind in den vergangenen zehn Jahren 845 Start-ups hervorgegangen. Mehr als zwei Drittel davon sind bis heute aktiv und beschäftigen zusammen über 21'000 Personen. Damit zählt die HSG zu den bedeutendsten Gründerhochschulen im deutschsprachigen Raum.

Text: pd/red

Eine neue DACH-weite Studie der Technischen Universität München bescheinigt der Universität St.Gallen eine aussergewöhnlich hohe unternehmerische Wirkung. Zwischen 2014 und 2024 entstanden aus dem HSG-Umfeld 845 Start-ups. 580 dieser Unternehmen sind heute noch aktiv und schaffen zusammen 21'352 Arbeitsplätze.

Mit diesen Werten belegt die HSG im DACH-Ranking den dritten Platz hinter der Technischen Universität München und der ETH Zürich. Gleichzeitig ist sie die bestplatzierte Hochschule ohne technischen Schwerpunkt.

Hohe Gründungsdynamik trotz kleinerer Hochschule

Die Studie bewertet nicht nur die Anzahl der Unternehmensgründungen, sondern auch deren wirtschaftliche Bedeutung. Gemessen an den geschaffenen Arbeitsplätzen liegt die HSG mit 21'352 Stellen nahezu gleichauf mit der ETH Zürich und wird nur von der TU München sowie der privaten Wirtschaftshochschule WHU übertroffen.

Auch im Verhältnis zur Grösse der Hochschule schneidet die Universität St.Gallen hervorragend ab. Gemessen an der Zahl der Start-ups pro 1000 Studierende erreicht sie Rang 6 im DACH-Raum. Bei den finanzierten Start-ups pro 1000 Studierende verbessert sie sich sogar auf Rang 5.

Fast 400 Start-ups mit externer Finanzierung

Von den 845 HSG-Start-ups haben 392 externes Wachstumskapital eingeworben. Damit belegt die Universität auch in dieser Kategorie den dritten Platz im deutschsprachigen Raum. Insgesamt sammelten die Unternehmen bislang mehr als 6,6 Milliarden Euro an Finanzierungsmitteln ein.

Für HSG-Prorektor Dietmar Grichnik unterstreicht das Ergebnis die Bedeutung eines starken Gründungsökosystems. Unternehmertum sei seit vielen Jahren ein zentraler Bestandteil der Universität. Forschung, Lehre und Praxis würden gezielt miteinander verknüpft, um Studierende bei der Entwicklung und Umsetzung unternehmerischer Ideen zu unterstützen. Ziel sei es, dieses Ökosystem gemeinsam mit Partnern weiter auszubauen.

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