St.Gallen

HSG Alumni beteiligt sich an Studyond

HSG Alumni beteiligt sich an Studyond
Die Teams HSG Alumni und Studyond
Lesezeit: 3 Minuten

HSG Alumni, die Ehemaligen-Organisation der Universität St.Gallen, beteiligt sich finanziell am HSG-Spin-off und ETH-Startup Studyond. Die Beteiligung an der KI-gestützten Matching-Plattform für Studenten, Forscher und Unternehmen für gemeinsame Thesis- und Innovationsprojekte ist Teil einer strategischen Partnerschaft. Ziel der Kooperation ist ein lebendiger Generationendialog: Studenten profitieren von praxisnahen Fragen aus der Alumni-Community, während Alumni den direkten Zugriff auf frische Forschungsergebnisse und Talente innerhalb ihres eigenen Netzwerks erhalten.

Text: pd/stz.

Für viele Studenten stellt die Suche nach einem geeigneten Thema für ihre Abschlussarbeit eine grosse Herausforderung dar. Gleichzeitig haben viele Alumni und die Unternehmen, in denen sie arbeiten, konkrete Innovationsthemen, für deren strukturierte Bearbeitung ihnen häufig die Zeit oder die internen Ressourcen fehlen.

Studenten und Alumni in produktive Zusammenarbeit an innovativen Themen bringen

Hier setzt Studyond an: Alumni und Unternehmen bringen auf der Plattform reale Fragen ein. Kommt ein Match zustande, bearbeiten Studenten diese mit methodischer Tiefe und analytischer Unabhängigkeit. Das Resultat ist kein einseitiger Wissenstransfer, sondern echte, gegenseitig wertschöpfende Zusammenarbeit. Für Unternehmen eröffnet sie einen niederschwelligen Zugang zu qualifizierten Talenten und wissenschaftlicher Expertise. Studenten profitieren von praxisnahen Themen, direktem Austausch mit Industrieexperten sowie einer frühen Einbindung in reale unternehmerische Fragen.

«Die Plattform von Studyond schafft Mehrwert für beide Seiten – Studenten und Unternehmen. Auch für HSG Alumni ist die Partnerschaft ein perfekter Match, weil sie direkt auf ein wichtiges Ziel unserer Strategie 2030 einzahlt: einen lebendigen Austausch zwischen Generationen, der das Alumni-Netzwerk aktiviert, Alumni und ihren Unternehmen einen Service bietet und gleichzeitig Studenten neue Perspektiven eröffnet», führt Daniel Knus, Geschäftsführer von HSG Alumni, aus.

Daniel Knus
Daniel Knus

Mit der Beteiligung erhält Studyond auch strategische Unterstützung. Daniel Knus begleitet die Weiterentwicklung der Plattform künftig als Mitglied des Studyond Advisory Boards. Er wird Erfahrungen und Kontakte aus seiner nationalen und internationalen Alumni-Arbeit einbringen und dazu beitragen, dass die Plattform auch über die Schweiz hinaus erfolgreich Unterstützer und Anwender finden wird.

Studyond-Mitgründer und HSG-Alumnus Dr. Philipp Wetzel sagt dazu: «Studyond ist aus der Überzeugung entstanden, dass die besten Forschungsarbeiten dort entstehen, wo akademische Neugier auf unternehmerisches Erfahrungswissen trifft.» Die Zusammenarbeit mit HSG Alumni stärke genau diesen Austausch, «an einer Universität, die seit jeher für praxisnahe und karriererelevante Ausbildungsformate steht.»

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Wissenschaftliche Expertise für die unternehmerische Praxis

Die Studyond-Plattform ist unter studyond.com/hsg-alumni verfügbar. Sie hat ihren Ursprung in einem hochschulübergreifenden Forschungsprojekt, das von Innosuisse gefördert und gemeinsam mit der Universität St.Gallen, der ETH Zürich und der OST – Ostschweizer Fachhochschule entwickelt wurde.

An der Universität St.Gallen waren unter anderem Prof. Jan Marco Leimeister und Prof. Philipp Ebel an der Entwicklung beteiligt. Für Ebel zeigt das Projekt exemplarisch, was heute gefragt ist: «Studenten wollen an realen Fragen arbeiten – genau dafür braucht es strukturierte Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.»

Heute ist Studyond offizielles HSG Spin-Off und anerkanntes ETH-Startup – eine doppelte institutionelle Verankerung, die sowohl die wissenschaftliche Grundlage als auch den unternehmerischen Anspruch der KI-gestützten Matching-Plattform widerspiegelt.

Für Daniel Nydegger, ETH-Alumnus, Mitgründer von Studyond und verantwortlich für die Unternehmenspartnerschaften, liegt darin ein grosser Hebel: «Viele Innovationsthemen entstehen heute in Unternehmen, bleiben aber aus Zeit- oder Ressourcenmangel intern liegen. Studyond ermöglicht es, solche Fragen gemeinsam mit Studenten wissenschaftlich zu bearbeiten – und gleichzeitig die Talente zu finden, die diese Themen langfristig weiterentwickeln können.»

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