«Hof zu Wil» beantragt Nachtragskredit
Text: stz.
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Die Stiftung Hof zu Wil sieht sich nach Abschluss der umfassenden Sanierung mit einer angespannten finanziellen Situation konfrontiert. Wie die «Wiler Nachrichten» unter Berufung auf eine parlamentarische Anfrage und ein Stundungsgesuch berichten, sind derzeit offene Rechnungen im Umfang von insgesamt 4,9 Millionen Franken ausstehend.
Betroffene Handwerksunternehmen sollen gebeten worden sein, ihre Forderungen bis Ende Januar 2027 zu stunden. Die Baukosten des Projekts erhöhten sich nach Angaben der Stiftung von ursprünglich 25,45 auf 29,8 Millionen Franken. Zur Finanzierung der Mehrkosten wurde bei der Stadt Wil ein Nachtragskredit beantragt.
4,35 Millionen Mehrkosten
Die Differenz gegenüber der ursprünglichen Kostenplanung beträgt 4,35 Millionen Franken. Noch offen ist, wie sich die Mehrkosten im Detail zusammensetzen und welche Gründe zur aktuellen Finanzierungslücke geführt haben.
Die Angelegenheit beschäftigt inzwischen auch die Wiler Politik. Eine parlamentarische Anfrage verlangt Auskunft zur Kostenentwicklung, zu den offenen Forderungen und zum weiteren Vorgehen.