Firmenfels will Unternehmen krisenfester machen
Text: pd/stz.
Der Chef kennt die Kunden, führt die Bankgespräche und entscheidet über Personalfragen. Was im Alltag funktioniert, kann bei Krankheit, Wachstum oder einer Nachfolge zum Engpass werden. Firmenfels will solche Abhängigkeiten reduzieren und Unternehmen helfen, ihre Führung und Abläufe verlässlich zu organisieren.
Die 2026 gegründete Gruppe richtet sich an Finanzdienstleister, Akteure im Gesundheitswesen und Unternehmen mit komplexen Strukturen in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Zum Angebot gehören auch Regeln für den Einsatz künstlicher Intelligenz und die Umsetzung neuer regulatorischer Anforderungen.
«Im Rheintal und in der Ostschweiz gibt es viele starke Unternehmen. Wir wollen, dass sie auch bei Wachstum, personellen Veränderungen, neuen Vorschriften oder Nachfolgen handlungsfähig bleiben», sagt Gründer und Geschäftsführer Dominic Görg.
Dafür hat Firmenfels ein modulares Umsetzungssystem entwickelt. Es reicht von der Analyse bis zur dauerhaften Verankerung der Massnahmen im Betrieb, unterstützt durch eigene digitale Lösungen. Das Team arbeitet direkt bei den Kunden vor Ort. Als Einstieg dient ein kostenloser Steuerungs- und Risikocheck, den Unternehmen in rund zehn Minuten selbst ausfüllen können.
Görg ist Rechtsanwalt mit einem Masterabschluss der Universität St.Gallen und bringt beinahe 20 Jahre Erfahrung in Unternehmensführung, Unternehmensprozessen und juristischer Praxis mit. Er war unter anderem bei der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein, in Vorständen und Verwaltungsräten sowie im obersten Management eines Finanzinstituts tätig.
Zum Team gehören Wirtschaftsjuristin Kim Weber als Leiterin Betrieb, Hanspeter Biedermann für die Digitalisierung, der frühere Konzernfinanzchef Ulrich von Bassewitz sowie Patrick Gauch, ehemals CIO bei Swisscom B2B und CEO der Liechtensteinischen Telekom. Neben dem Sitz in Thal plant Firmenfels bereits einen weiteren Standort.