St.Gallen

FC St.Gallen legt beim Gewinn kräftig zu

FC St.Gallen legt beim Gewinn kräftig zu
Per 30. Juni 2026 verfügte der Klub über 10,22 Millionen Franken liquide Mittel und 20,55 Millionen Eigenkapital
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Der FC St.Gallen schliesst das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem konsolidierten Gewinn von 1,29 Millionen Franken ab. An der Generalversammlung vom 26. Oktober bestätigten die Aktionäre Präsident Matthias Hüppi und den gesamten Verwaltungsrat. Neben den erfreulichen Zahlen blieb auch der Machtkampf im Aktionariat ein Thema.

Text: pd/stz.

Gut 2000 Aktionäre kamen zur 23. ordentlichen Generalversammlung ins Berit Sitterstadion. Finanzverantwortlicher Christoph Hammer präsentierte den siebten positiven Jahresabschluss in Folge. Sportlich blickte der Klub auf den Cupsieg und den zweiten Rang in der Super League zurück.

Bruttoumsatz nähert sich 50 Millionen

Der konsolidierte Bruttoumsatz stieg um 4,24 Millionen auf 49,76 Millionen Franken. Der Jahresgewinn lag deutlich über den 117'000 Franken des Vorjahres. Zum Ergebnis trugen insbesondere ein Nettotransferergebnis von 3,82 Millionen Franken, höhere Ticketingeinnahmen und der Cupsieg bei. Die drei ausverkauften Spiele der Frauen-EM 2025 in St.Gallen lieferten einen Ergebnisbeitrag von rund 590'000 Franken.

Per 30. Juni 2026 verfügte der Klub über 10,22 Millionen Franken liquide Mittel und 20,55 Millionen Franken Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote sank von 58,6 auf 46,6 Prozent. Grund dafür war laut Geschäftsbericht die höhere Bilanzsumme infolge gestiegener Forderungen und Verbindlichkeiten aus Transfers. Das Eigenkapital selbst nahm zu.

Trotz des Gewinns bleibt die Abhängigkeit von schwer planbaren Transfererlösen und europäischen Wettbewerben bestehen. Der Klub will deshalb verlässlichere Einnahmequellen ausbauen, insbesondere im Catering und im Hospitality-Bereich. Zusätzliche Erträge sollen unter anderem die erneuerten Business-Seat-Flächen und die 4net Sportsbar ermöglichen.

Rückhalt für Hüppi und Verwaltungsrat

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