St.Gallen

Begeisterung als Treibstoff der Energiewende

Begeisterung als Treibstoff der Energiewende
Am 13. Mai treffen in St.Gallen zwei Perspektiven aufeinander, die den Transformationsprozess prägen: die Haltung von Führungskräften und die Dynamik der globalen Energiemärkte
Lesezeit: 2 Minuten

Der Energiekongress 2026 der Energieagentur St.Gallen setzt am 13. Mai ein starkes Zeichen für die Zukunft der Energieversorgung. Unter dem Motto «Die Kraft der Begeisterung» stehen zwei hochkarätige Keynote-Referenten auf der Bühne, die aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen, was es für eine erfolgreiche Energiewende braucht: die richtige Haltung – und den Mut zur industriellen Transformation.

Text: stz.

Den Auftakt macht Prof. Dr. Wolfgang Jenewein von der Universität St.Gallen. Der Leadership-Experte ist bekannt für seine Arbeit mit Spitzenmanagern und High-Performance-Teams. In seiner Keynote «Sustainable Mindset – deine Haltung ist entscheidend» geht er der Frage nach, warum nachhaltiger Erfolg weniger mit Tools und Strategien zu tun hat als mit der inneren Haltung.

Jenewein plädiert für einen Perspektivenwechsel: weg von kurzfristigem Denken, hin zu langfristiger Wertschöpfung. Gerade in der Energiebranche, die von regulatorischem Druck, Investitionszyklen und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt ist, werde deutlich, dass Transformation nur gelingt, wenn Führungskräfte Vertrauen schaffen, Orientierung geben und Menschen mitnehmen.

Ein nachhaltiges Mindset sei kein «Soft Factor», sondern ein harter Wettbewerbsfaktor. Wer Wandel nur verwaltet, verliere. Wer ihn begeistert gestaltet, gewinne.

Die vierte Energierevolution

Am Nachmittag folgt Dr. Tim Meyer mit einem klaren Statement: «Willkommen in der 4. Energierevolution». Der Energieexperte zeigt auf, dass sich die Branche mitten in einer industriellen Umwälzung befindet – schneller und umfassender, als viele vermuten.

Globale Investitionen in erneuerbare Energien, exponentielle Wachstumsraten bei Speicherlösungen, sinkende Technologiekosten und die Elektrifizierung ganzer Wertschöpfungsketten sprechen eine deutliche Sprache. Die Frage sei nicht mehr, ob die Energiewende kommt, sondern wer von ihr profitiert.

Meyer zeichnet das Bild einer Branche, die sich neu erfindet – mit Gewinnern und Verlierern. Unternehmen, die früh investieren und strategisch handeln, sichern sich Marktanteile. Wer zögert, riskiert Anschlussverlust.

Wirtschaft im Fokus

Der Energiekongress 2026 richtet sich bewusst an Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Energieversorgern, Industrie und Politik. Die Energiewende ist längst ein wirtschaftliches Projekt – mit Investitionen in Milliardenhöhe, neuen Geschäftsmodellen und veränderten Wettbewerbsstrukturen.

Mit der Kombination aus Leadership-Impulsen und industriepolitischer Einordnung setzt der Kongress ein klares Zeichen: Technologie allein reicht nicht. Es braucht Haltung, Tempo und unternehmerischen Mut.

Die Energieagentur St.Gallen lädt dazu ein, die «Kraft der Begeisterung» nicht nur zu diskutieren, sondern aktiv zu erleben. Der Energiekongress findet am 13. Mai 2026 statt.

Wer die Energiewende als Chance begreift, findet hier Inspiration, strategische Impulse und den Austausch mit führenden Köpfen aus Wirtschaft und Energiebranche.

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