Ostschweiz

100 Tage: Götz setzt auf Vertrieb, KI und Design

100 Tage: Götz setzt auf Vertrieb, KI und Design
Vor seinem Wechsel nach St.Gallen war Götz für Schweiz Tourismus in London, Sydney und Dubai tätig, zuletzt als Marktleiter für die Golfstaaten
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Nach 100 Tagen als CEO von St.Gallen-Bodensee-Tourismus legt Livio Götz die Prioritäten für 2027 fest. Geplant sind eine gemeinsame B2B-Vertriebsstruktur für die Ostschweiz, der gezielte Einsatz künstlicher Intelligenz und neue Impulse für die Tourist Information in St.Gallen. Ziel ist mehr touristische Wertschöpfung für die Region.

Text: pd/stz.

Seit seinem Amtsantritt am 20. Juli 2026 hat Livio Götz zahlreiche Gespräche mit Mitarbeitern, touristischen Leistungsträgern, politischen Vertretern und Partnerorganisationen geführt. Sein Fazit: Die Destination verfügt über starke Angebote. Potenzial sieht er insbesondere darin, diese besser zu vernetzen, zu bündeln und zu vermarkten.

Der Businessplan 2027 setzt dafür konkrete Schwerpunkte. Angesichts begrenzter finanzieller Ressourcen will sich St.Gallen-Bodensee-Tourismus auf Aufgaben mit möglichst grosser Wirkung konzentrieren. «Entscheidend ist nicht, möglichst viel zu machen, sondern mit unseren Mitteln möglichst viel für die Region zu bewirken», sagt Götz.

Neben der Vermarktung sollen die Entwicklung und der Vertrieb buchbarer Angebote sowie digitale Dienstleistungen an Gewicht gewinnen. Dazu gehören der geplante Aufbau einer gemeinsamen B2B-Vertriebsstruktur für die Ostschweiz und der Einsatz künstlicher Intelligenz, um interne Abläufe und Gästeservices zu verbessern.

Tourist Information soll zum Treffpunkt werden

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