Schon wieder eine linke Job-Abwürgeinitiative
Hinter diesen sieben Worten verbirgt sich ein siebenmalkluges Experiment, unsere Wirtschaft zu knebeln und zu knechten.
Die Umweltideologen verlangen, dass der Schweizer Finanzplatz «konsequent auf internationale Klima- und Biodiversitätsziele» ausgerichtet wird. Rendite, Risiko, Erfordernisse des Marktes? Ein anständiger Umgang mit Angestellten, Kunden und Lieferanten als Richtschnur für das Geschäften? Nichts davon! Banken, Versicherungen und Pensionskassen sollen nach politischen Umweltvorgaben operieren.
Die Mittel würden nicht mehr so investiert, wie es Sinn macht. Sondern neu nach dem Gusto der Weltverbesserer. Finanzierungen für die Erschliessung neuer fossiler Energievorkommen wären quasi verboten. Die Folge? Fehlinvestitionen und geschmälerte Renditen. Kurz: Der Finanzplatz Schweiz würde im internationalen Wettbewerb massiv geschwächt, die Altersvorsorge ebenfalls.
Dazu käme ein neuer Aufsichts- und Kontrollapparat, also mehr Bürokratie und mehr Regulierung. Wer müsste für die kolossalen Kosten aufkommen? Die Unternehmen, die Sparer, die Versicherten. Und wer müsste unten durch? Arbeitnehmer, die ihren Job verlieren, weil ihre Arbeitgeber unter solchen Umständen nicht überleben können.
Schon heute besteht ein dichtes Netz an Klima- und Nachhaltigkeitsvorschriften. Doch schlimmer geht immer: Die Auswirkungen einer Annahme dieser Job-Abwürgeinitiative wären fatal. Wo täte das linke Experiment am meisten weh? Einmal mehr bei uns, hier in der Ostschweiz. Warum? Hier wird produziert. Das braucht Energie, auch fossile. Genau diese würde bei einem Ja zur Initiative verteufelt und verteuert.
Text: Roland Rino Büchel