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Grenzenlos unterwegs zwischen Schweiz und Österreich

Grenzenlos unterwegs zwischen Schweiz und Österreich
Claudia Bossert, Thurbo-Unternehmensleiterin; Beat Tinner, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements Kanton St.Gallen; Christof Bitschi, Landesstatthalter; Christian Hillbrand, Geschäftsführer Vorarlberger Verkehrsverbund und ÖBB-Regionalmanager Marcus Ender freuen sich in St.Margrethen auf die S3.
Lesezeit: 3 Minuten

Die neue S3 von ÖBB und Thurbo bringt eine stündliche, umstiegefreie Verbindung von Weinfelden via St.Gallen nach Bregenz. Davon profitieren insbesondere die Grenzgänger:innen, die zur Arbeit oder zum Studium auf verlässliche Verbindungen angewiesen sind. Zum Start der S3 wird es ein attraktives Einführungsangebot für Pendler:innen geben. Beide Transportunternehmen kooperieren in der grenzüberschreitenden Mobilität bereits auf einer anderen Linie erfolgreich.

Die Pendler:innen im Bodenseeraum können sich wortwörtlich grenzenlos freuen: Per Fahrplanwechsel im Dezember 2026 fährt Thurbo von Weinfelden via St.Gallen direkt nach Bregenz. Die neue S3 verkehrt stündlich und ist das Resultat der Bemühungen des Landes Vorarlberg und des Kantons St.Gallen, den grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehr auf der Schiene zu verbessern.

7800 Menschen pendeln täglich zwischen der Schweiz und Österreich

Nach der Vernehmlassung zum Fahrplanentwurf 2027, die im Juni 2026 abgeschlossen wurde, haben die Kantone im August 2026 grünes Licht zum Ausbauschritt gegeben. «Eine weitere gemeinsame S-Bahn-Linie ist ein starkes Zeichen für die funktionierende Zusammenarbeit zwischen dem Land Vorarlberg und dem Kanton St.Gallen. Ich freue mich, dass die Bewohnenden und Besuchenden im Rheintal künftig von diesem neuen Angebot profitieren können», so der St.Galler Regierungspräsident Beat Tinner.

Die neue S-Bahn-Linie ergänzt die bestehenden internationalen Angebote ideal, sie kommt insbesondere Pendler:innen sowie Studierenden zwischen St.Gallen und Bregenz zugute. Laut dem Land Vorarlberg pendeln täglich 7800 Menschen zwischen ihren Wohn- und Arbeitsorten in der Schweiz und Vorarlberg – viele davon mit dem Auto. Mit der Verbesserung der Bahnverbindung werden Anreize für den Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel geschaffen: In 58 Minuten erreicht man mit der S3 ab Bregenz staufrei das Kantonsspital St.Gallen. Zudem arbeiten der Tarifverbund OSTWIND und der Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) ein attraktives Einführungsangebot für Pendler:innen aus.

Auch für Freizeitreisende bedeutet die neue umsteigefreie Direktverbindung eine weitere Verbesserung im Nahverkehr im südlichen Bodenseeraum. Thurbo Unternehmensleiterin Claudia Bossert sagt: «Mit unserer langjährigen Erfahrung im grenzüberschreitenden Verkehr freuen wir uns, diesen Ausbauschritt gemeinsam mit der ÖBB realisieren zu dürfen».

Sommerkonzert  

Wieder zusammen mit der ÖBB

Wie bei der S7 (Romanshorn–Lindau-Insel) erbringt Thurbo das Angebot in Kooperation mit der ÖBB, deren Lokpersonal die Thurbo-Fahrzeuge ab St.Margrethen übernimmt. Ein Servus hier, ein Grüezi da und schon ist der Zug in neuen Händen – der Personalwechsel geht in weniger als einer Minute über die Bühne.

Apropos Fahrzeuge: Thurbo rüstet zehn zusätzliche Gelenktriebwagen (GTW) für den Einsatz in Österreich auf (siehe Infobox). Der grenzüberschreitende Regionalverkehr wurde auch bei der Beschaffung des neuen Rollmaterials berücksichtigt: Thurbo hat 107 neue Züge des Typs Flirt Evo von Stadler bestellt, die ersten sind bereits im Einsatz. 31 Flirt Evo werden dereinst für den Verkehr in Österreich und Deutschland zugelassen sein.

Thurbo verbindet Menschen, Regionen und Länder. Die Schweiz und Österreich werden dank der neuen S3 (hier auf der Rheinbrücke bei St.Margrethen) für Grenzreisende noch bequemer erreichbar.
Thurbo verbindet Menschen, Regionen und Länder. Die Schweiz und Österreich werden dank der neuen S3 (hier auf der Rheinbrücke bei St.Margrethen) für Grenzreisende noch bequemer erreichbar.

Bild: Thurbo AG, Bernd Hofmeister

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