ZebaTech-Konkurs: Almega will einspringen
Text: stz.
Die 2004 gegründete ZebaTech AG geht auf eine deutlich ältere industrielle Tradition zurück; ein Vorgängerunternehmen war bereits seit 1960 tätig. Das Unternehmen positionierte sich als Partner für anspruchsvolle Spezialteile, hochgenaue mechanische Bearbeitung sowie geschweisste Bauteile mit sicherheitsrelevanten Anforderungen.
Der Konkurs betrifft nicht nur ein Unternehmen, sondern auch Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und laufende Projekte. Insbesondere in der Metalltechnik sind Erfahrung, Präzision und eingespielte Fachkräfte zentrale Erfolgsfaktoren. Fällt ein solcher Betrieb weg, entstehen für die betroffenen Angestellten berufliche Unsicherheit und für Kunden unter Umständen kurzfristige Lücken in der Produktion oder Projektabwicklung.
Unterstützung signalisiert die Almega Metalltechnik AG aus Weinfelden
CEO und Inhaber Joachim With sagt, solche Nachrichten machten nachdenklich: «Hinter jedem Unternehmen stehen Menschen, Familien, Kunden, Lieferanten und langjährige Angestellte.» Sein Unternehmen stehe ehemaligen Mitarbeitern der ZebaTech AG offen gegenüber. Motivierte Fachkräfte dürften sich direkt bewerben. Auch Kunden, die kurzfristig oder langfristig Unterstützung bei laufenden Projekten benötigten, könnten auf Almega zukommen.
Die Almega Metalltechnik AG verweist dabei auf ihre Kompetenz als CL1-zertifizierter Betrieb und auf Kapazitäten für anspruchsvolle Projekte in der Metallverarbeitung. With weiter: «In herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt in unserer Branche ist.»