St.Gallen

SFS macht über drei Milliarden Umsatz

SFS macht über drei Milliarden Umsatz
SFS-CEO Jens Breu
Lesezeit: 2 Minuten

Die SFS Group aus Heerbrugg hat im Geschäftsjahr 2025 stabile Resultate erzielt. Der Industriekonzern erwirtschaftete einen Umsatz von 3,06 Milliarden Franken und erreichte eine EBIT-Marge von 12,2 Prozent. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung schlagen eine unveränderte Dividende von 2.50 Franken je Aktie vor.

Text: pd/stz.

In einem Umfeld mit hoher Unsicherheit, zurückhaltender Investitionsbereitschaft und schwacher Nachfrage in Teilen der Industrie erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 3,0566 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Wachstum von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Währungseffekte belasteten das Ergebnis mit minus 2,9 Prozent, während das organische Wachstum 2,9 Prozent betrug.

Der normalisierte Betriebserfolg (EBIT) belief sich auf 371,0 Millionen Franken, was einer normalisierten EBIT-Marge von 12,2 Prozent entspricht. Im Vorjahr lag diese bei 11,6 Prozent. Einschliesslich Einmaleffekten erreichte der EBIT 324,3 Millionen Franken, nach 350,2 Millionen Franken im Jahr zuvor. Die EBIT-Marge lag inklusive dieser Effekte bei 10,6 Prozent.

Trotz einer teilweise tiefen Kapazitätsauslastung in einzelnen Industriebereichen konnte SFS dank ihrer breiten Aufstellung über verschiedene Endmärkte und Regionen stabile Ergebnisse erzielen. Besonders in Europa blieb die Nachfrage aus der Automobilindustrie und der industriellen Fertigung gedämpft, während sich einzelne Märkte, etwa die Bauindustrie in Nordamerika, robuster entwickelten.

Auch im Bereich Nachhaltigkeit erzielte die Gruppe Fortschritte

Die Treibhausgasemissionen der Scope-1- und Scope-2-Kategorien konnten gegenüber dem Vorjahr um 9,9 Prozent reduziert werden. Seit dem Basisjahr 2020 entspricht dies einer Reduktion von 77,1 Prozent im Verhältnis zum Nettoumsatz. Der Anteil erneuerbarer Elektrizität lag 2025 bei 81,5 Prozent und übertraf damit das gesetzte Zwischenziel deutlich. Gleichzeitig sank die Unfallrate auf 2,9 Unfälle pro Million Arbeitsstunden, nach 4,2 im Vorjahr.

Im Handelsgeschäft stärkt SFS zudem ihre Marktposition: Bis Ende März 2026 sollen die Partnerunternehmen Gödde GmbH, Oltrogge Werkzeuge GmbH und Hch. Perschmann GmbH übernommen werden.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung am 22. April 2026 im Sportzentrum Aegeten in Widnau eine unveränderte Dividende von 2,50 Franken je Aktie vor. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet die SFS Group weiterhin mit einem herausfordernden Umfeld, erwartet jedoch ein Umsatzwachstum in Lokalwährung von drei bis sechs Prozent sowie eine normalisierte EBIT-Marge zwischen zwölf und fünfzehn Prozent.

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