Schmid und Zahnd wollen Stark beerben
Text: stz.
Der Wettbewerb um den frei werdenden Thurgauer SVP-Sitz im Ständerat nimmt Form an. Mit Pascal Schmid und Vico Zahnd stehen zwei Politiker für die parteiinterne Ausmarchung bereit. Wer im Herbst 2027 für die SVP ins Rennen um einen Sitz in der kleinen Kammer steigt, bestimmt die Delegiertenversammlung Anfang Januar.
Die Parteileitung hatte die beiden amtierenden Nationalräte Manuel Strupler und Pascal Schmid für eine Ständeratskandidatur angefragt. Nun schlägt der Kantonalvorstand eine Auswahl zwischen Schmid und Zahnd vor. Beide wollen unabhängig vom Ausgang der Ständeratsnomination auch für den Nationalrat kandidieren.
Mit Jakob Stark verliert die Thurgauer SVP auf Ende der Legislatur einen langjährigen politischen Entscheidungsträger. Der frühere Regierungsrat gehört dem Ständerat seit 2019 an und verzichtet bei den Wahlen 2027 auf eine weitere Kandidatur. Die Partei will seinen Sitz mit einer eigenen Kandidatur verteidigen.
Auch in der Nationalratsvertretung der SVP steht ein Wechsel bevor: Diana Gutjahr hat im August angekündigt, 2027 nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten. Die Unternehmerin schliesst auch eine Kandidatur für den Ständerat aus.
Die Ausgangslage für die Thurgauer Ständeratswahlen ist damit besonders offen. Neben Stark verzichtet auch Brigitte Häberli von der Mitte auf eine weitere Amtszeit. Im Herbst 2027 werden somit beide Thurgauer Sitze in der kleinen Kammer neu besetzt.