Rusch übernimmt bei Griesser
Text: pd/stz.
Mit Marc-André Rusch setzt Griesser auf einen Branchenkenner mit mehr als zwanzig Jahren Führungserfahrung in der Bauzuliefererindustrie. Zuletzt verantwortete der Schweizer als Vice President West- und Südeuropa bei der Zumtobel Group das Geschäft in neun Ländern. Zuvor bekleidete er leitende Funktionen bei Hoval und Hilti. Seine Ausbildung ergänzte er mit einem MBA der Universität St.Gallen.
Verwaltungsratspräsident Walter Strässle hebt insbesondere Ruschs Erfahrung mit den Märkten und Kunden der Branche hervor. Gleichzeitig würdigt er die Arbeit von Stefan Leitner, der die operative Führung während der Übergangsphase sichergestellt und die Übergabe vorbereitet habe.
Rusch selbst will sich zunächst ein Bild vom Unternehmen und seinen Märkten machen. «In den ersten Wochen werde ich vor allem zuhören», kündigt er an. Dabei sucht er den Austausch mit Mitarbeitern, Fachpartnern und Kunden. Auf dieser Grundlage soll die weitere Entwicklung der Marke aufbauen.
Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis 1882 zurück
Damals kaufte Anton Griesser in Aadorf eine Mühlebauwerkstatt und machte sich selbstständig. Heute umfasst das Angebot unter anderem Lamellenstoren, Fassadenmarkisen, Fensterläden, Rollläden und automatische Sonnenschutzsteuerungen. Produziert wird in der Schweiz, Frankreich und Österreich. Zur übergeordneten Griesser Gruppe gehören die Marken Griesser und Weinor.
Am Thurgauer Stammsitz hat Griesser zuletzt auch in die Fertigung investiert: Im Mai 2025 nahm das Unternehmen in Aadorf eine zusätzliche Produktionslinie für die Fassadenmarkise Solozip in Betrieb. Mit der neuen Führung beginnt nun das nächste Kapitel des traditionsreichen Sonnenschutzanbieters.